|| K Ü N S T L E R S E H E N . . . A P R I L 2 0 2 6 ||
1947 war Ewald Becker-Carus am Rappensee in den Allgäuer Alpen und es entstand dieses zauberhaft leichte, nun fast 80 Jahre alte Aquarell…
Ewald Becker-Carus
1902 Dingelstedt – 1994 Schloss Hamborn
„Rappensee mit Rappenköpfle bei Oberstdorf / Allgäu“
rechts unten signiert & datiert (1947), verso Künstlerstempel
Aquarell auf Ingrespapier
34,5 x 48 cm
Aus dem Nachlass des Künstlers.
€ 190,-
Nach seinen Studien an der Kunstakademie Dresden (1923-27) und an der Akademie für Graphik in Leipzig (1927), sowie einer kurzzeitigen Lehrtätigkeit in Niesky, war Ewald Becker-Carus von 1933 bis zur politisch bedingten Schließung 1937 Kunsterzieher an der Rudolf-Steiner-Schule in Hamburg-Altona. Danach arbeitete er freischaffend, wurde 1940 zum Kriegsdienst eingezogen und begann nach 1945 wieder mit dem Aufbau seines Ateliers an der Hamburger Elbchaussee. Ab 1949 war er zudem an der Rudolf Steiner-Schule Hamburg-Wandsbek tätig und übernahm dort den Aufbau des Kunstunterrichts.
Das Aquarell war stets die von Ewald Becker-Carus bevorzugte künstlerische Technik, die er über Jahre hinweg für sich verfeinerte, um so eine jeweils ganz eigene Stimmung zu erzeugen.
Das vorliegende Werk wird während einer Reise 1947 entstanden sein.
Bewusst ohne größere Details zeigt Becker-Carus wie Rappensee und die umgebende Landschaft auf ihn wirkten, wie er den Moment erlebte und erspürte. Das aus dem Bildzentrum kommende Licht erfüllt dabei das Motiv und breitet sich ruhig über Wasser, Ufer und Gebirge aus.
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