|| K Ü N S T L E R S E H E N . . . ||
Karl Schricker, dessen Todestag sich heute zum 20. Male jährt, bereist immer wieder die Insel Krk. Dieses Aquarell zeigt ein Ortsbild aus Krk – und ganz zentral und für Schricker ganz typisch: das Tier.
Karl Schricker
1912 Förstenreuth – 2006 Bayreuth
„Ortsbild von Krk“
links unten signiert, [um 1980]
Aquarell, Tusche auf Ingrespapier
32,5 x 48,5 cm (im Oval)
€ 360,-
Karl Schricker erhielt bereits als Schüler Unterricht beim Münchberger Kunstmaler Max Schaffner. Von 1932 bis 1939 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Friedrich Heubner und Karl Dotzler. 1937 wurde ihm der Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg verliehen, 1939 wurde er zum Meisterschüler ernannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Schricker zunächst freischaffend, bevor er von 1948 bis 1975 als Industriegraphiker bei der Porzellanmanufaktur Rosenthal tätig war.
Danach widmete er sich wieder ausschließlich der freien Kunst. 1964 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe „Nordfranken“.
… weitere Werke von Karl Schricker …
1981 entstand diese Zeichnung von Günter Schönfeld in Husum. Während einer seiner zahlreichen Reisen hielt der Künstler diese Straßenansicht fest, bei der es sich wohl um die Kreuzung Westerende-Rosenstraße/Kleine Straße in Husum handeln dürfte.
Günter Schönfeld
1911 Fünfeichen (Guben) – 1988
„Husum Westerende“
unten rechts signiert, lokalisiert und datiert (1981)
Faserstifte, Kugelschreiber auf Zeichenpapier
24 x 31,7 cm
€ 90,-
Günter Schönfeld war Zeichner, Maler, Grafiker und Gebrauchsgrafiker. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Offenbach, Kriegsdienst und russischer Kriegsgefangenschaft ließ er sich 1946 in Wildeshausen nieder.
Von dort aus unternahm er über viele Jahrzehnte Studienreisen innerhalb Deutschlands sowie nach Österreich und Italien. Seine Zeichnungen dokumentieren auf stimmungsvolle Weise Städte, Dörfer, Landschaften und Bauwerke und vermitteln einen unmittelbaren Eindruck der bereisten Orte.
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1949 entstand dieses Aquarell von Curt Wittenbecher mit dem Motiv eines herbstlichen Baumes im Harz. Ein sehr schöner, beinahe zeitloser Momenteinfang.
Curt Wittenbecher
1901 Magdeburg – 1978 Bremen
„Herbstlicher Baum (Harz)“
unten rechts monogrammiert, verso signiert & datiert (1949)
Aquarell auf Karton
49 × 34,5 cm
€ 220,-
Curt Wittenbecher studierte ab 1921 in München, anschließend in Berlin-Charlottenburg und Magdeburg. Ab 1928 arbeitete er als freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg. 1944 übersiedelte er nach Hindelang im Allgäu, nachdem seine Wohnung in Magdeburg durch Kriegseinwirkung zerstört worden war.
1949 zog Wittenbecher nach Worpswede. Dort wandelte sich sein künstlerischer Ausdruck: Während seine frühen Arbeiten häufig in realistischer Malweise ausgeführt sind, wurden die nach 1949 entstandenen Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder zunehmend expressiver. Naturdarstellungen und Stillleben gehörten zu seinen wichtigsten Motiven.
Das vorliegende Aquarell gehört in diese Übergangszeit und zeigt einen Ausschnitt der Harzer Landschaft mit einem einzelnen, herbstlich gefärbten Baum.
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In diesem Aquarell zeigt Fritz Schuber – „Maler des Lichts“ – einen zauberhaften Blick auf das Weingut Ludwigshof in Gamlitz (Steiermark).
Friedrich (Fritz) Schuber
*1942 Wien
„Am Ludwigshof / Häuser in Weingarten“
unten rechts signiert, undatiert [um 1995]
Aquarell auf Velinpapier
29,7 x 41,8 cm
€ 530,-
Fritz Schuber zeigte sein künstlerisches Talent bereits in der Kindheit und Jugend. Sein Vater beschäftigte sich in der Freizeit mit Zeichnungen und Aquarellmalerei, was sich auch auf den Sohn übertrug. Seit 1969 lebt er in Nürnberg und ab den 1980er Jahren beginnt er sich intensiv mit der Kunst der Aquarellmalerei auseinanderzusetzen, er besucht Seminare in Österreich (u.a. bei Gottfried Salzmann), nimmt an der internationalen Sommerakademie in Salzburg (in der Malklasse von Georg Eisler) sowie an Malklassen Heribert Maders bei der internationalen Sommerakademie in Bruneck teil. Darauf wirkt er selbst lange Jahre als Dozent und leitet Malgruppen.
Dieses Werk zeigt eine Gegend um das Weingut Ludwigshof in Gamlitz (Steiermark, Österreich). Fritz Schuber unternahm mit seiner Malgruppe dorthin gerne Reisen und es entstanden dabei wunderschöne, stimmungsvolle Kompositionen.
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Am heutigen 26. August ist der Internationale Hundetag und ganz in diesem Sinne blicken wir auf eine künstlerische Darstellung dieses treuen Begleiters.
Der Würzburger Walter Strauß zeigt in diesem Werk eine wunderschöne Idylle – womöglich hat er hier sich selbst dargestellt, samt seinem Hund, der gerade einen Hasen wittert, dessen Ohren sich im Kornfeld zeigen.
Walter Strauß
1909 Siegen – 1997 Würzburg
‚(wohl) Selbstbildnis mit Hund vor Mainlandschaft‘
unten rechts signiert und datiert (1987)
Aquarell & Deckweiß über leichten Bleistiftvorzeichnungen auf Bütten
40,3 x 71,6 cm
€ 390,-
… weitere Werke von Walter Strauß …
Der vor 130 Jahren – am 19. August 1896 – zur Welt gekommene Paul Biesemann, zeigt hier eine Landschaft bei Kalkar.
Paul Biesemann
1896 Rotterdam – 1943 Düsseldorf-Kaiserswerth
‚Ansicht bei Kalkar‘
unten rechts signiert, undatiert
Öl auf Leinwand/Platte
30 x 39 cm
€ 570,-
Biesemann erhielt seine künstlerische Ausbilung vor allem in Düsseldorf. Dort schloss er sich modernen Künstlerkreisen an. – Wurde Mitglied im „Jungen Rheinland“ und bei der „Rheinischen Sezession“ an.
Er lebte und arbeitete in Rees, Kalkar und Düsseldorf-Kaiserswerth.
Dieses Gemälde zeigt ein ruhiges, expressiv realistisches Motiv bei Kalkar.
… weitere Werke von Paul Biesemann …
Am 5. April 1914 entstand diese Zeichnung von Fritz Burkhardt mit einer Ansicht der Hersbrucker Mauergasse. Ein seltenes Früh- bzw. Jugendwerk des Künstlers.
Fritz Burkhardt
1900 Arnstein – 1983 München
„Hersbruck Mauergasse“
unten rechts monogrammiert und datiert (5. April 1914)
Bleistift auf leichtem Karton
24,4 × 16,4 cm
€ 100,-
Fritz Burkhardt wuchs in Hersbruck auf und besuchte dort ab 1910 das Gymnasium. Von 1914 bis 1920 verbrachte er seine Studienjahre in Eichstätt, wo er auch Eduard Aigner kennenlernte. Bereits aus dieser frühen Zeit sind Zeichnungen und Aquarelle mit Motiven aus Hersbruck und der näheren Umgebung überliefert.
1924 bis 1927 studierte Burkhardt in München, unternahm 1928 eine Italienreise. Er wurde Mitglied der „Juryfreien“ und erhielt 1934 den Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Nach einer Parisreise zog er sich im Dritten Reich zunehmend aus dem öffentlichen Kunstbetrieb zurück.
Nach 1945 gehörte Burkhardt zu den Gründungsmitgliedern der Münchner „Neuen Gruppe“ und nahm rege am dortigen Kunstleben teil.
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Im Mai 1957 hielt Curt Wittenbecher während einer Reise nach Griechenland seinen Blick von der Akropolis in einem Aquarell fest.
Curt Wittenbecher
1901 Magdeburg – 1978 Bremen
„Auf der Akropolis“
unten rechts monogrammiert, verso signiert & datiert (15. Mai 1957)
Aquarell auf Aquarellkarton
43,5 x 57,5 cm
€ 330,-
Curt Wittenbecher war Maler und Grafiker. Nach seiner Ausbildung in Magdeburg und Berlin arbeitete er zunächst in Magdeburg, bevor ihn die Kriegsereignisse ins Allgäu führten. Ab 1949 lebte er in Worpswede und seit 1955 in Bremen. Zu seinen bevorzugten Bildthemen gehörten Naturdarstellungen und Landschaften, die er auf zahlreichen Reisen in Deutschland festhielt.
Seine Landschaften und Naturdarstellungen fand Wittenbecher auch immer wieder im mediterranen Raum. Dieses auf den 15. Mai 1957 datierte Akropolis-Aquarell zeigt einen farbstarken, expressiven Ausschnitt der antiken Anlage.
… weitere Werke von Curt Wittenbecher …
Um 1920-30 hat der saarländische Künstler Karl Alexander Schmidt diesen „Walddurchblick bei Grube Dechen“ festgehalten. Aus zeichnerischer und auch aus dokumentarischer Sicht her eine sehr schöne Komposition.
Karl Alexander Schmidt
1890 Saarland(?) – 1973
„Walddurchblick bei Grube Dechen (Saar)“, [um 1920-30]
unten links signiert & unten rechts auf unterlegtem Papier signiert
Tuschfeder auf Karton
24,3 x 17 cm
Mit einer rückseitigen Widmung des Künstlers an eine „Landsmännin“.
€ 180,-
Karl Alexander Schmidt wuchs im Saarland auf, verzog aber später an die Weser. Ab 1914 bis 1932 war er Lehrer an der Volksschule in Bensen (Hessisch Oldendorf). Zuletzt lebte er in Hameln (Redenallee 9).
Neben Motiven aus der Region vom Süntel und Hohenstein, finden sich auch immer wieder saarländische (Industrie-)Motive in seinem Schaffen. – So auch dieser Blick auf das Steinkohlebergwerk Grube Dechen bei Neunkirchen (Saar).
… weitere Werke von Karl Alexander Schmidt …
Im September 1959 entstand dieses Schwarzwald-Aquarell von Curt Wittenbecher. Die charakteristischen, vom Wind geformten Fichten gehören zu den markanten Landschaftsbildern der Schwarzwaldhöhen und wurden von Wittenbecher in einer freien, atmosphärischen Aquarelltechnik festgehalten.
Curt Wittenbecher
1901 Magdeburg – 1978 Bremen
„Wetterfichten im Schwarzwald“
unten rechts monogrammiert, verso signiert, betitelt und datiert (September 1959)
Aquarell auf Aquarellkarton
44 × 57,4 cm
€ 450,-
Curt Wittenbecher war Maler und Grafiker. Nach seiner Ausbildung in Magdeburg und Berlin arbeitete er zunächst in Magdeburg, bevor ihn die Kriegsereignisse ins Allgäu führten. Ab 1949 lebte er in Worpswede und seit 1955 in Bremen. Zu seinen bevorzugten Bildthemen gehörten Naturdarstellungen und Landschaften, die er auf zahlreichen Reisen in Deutschland festhielt.
Dieses Aquarell entstand im September 1959 und gehört zu einer Reihe von Schwarzwald-Darstellungen aus dieser Schaffenszeit. Die vom Wetter geprägten Fichten verleihen der Landschaft ihren unverwechselbaren Charakter und stehen beispielhaft für Wittenbechers Interesse an den unterschiedlichen Erscheinungsformen der Natur.
… weitere Werke von Curt Wittenbecher …
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