K U R T    A R E N T Z    (30.05.1934 Köln – 23.06.2014 München)

 

 

 

Entengruppe am Ufer (1985)

Tinte auf Zeichenpapier (Rückseite eines Blattes einer „Gewerbl. Berufsschule“)

€ 280,-

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Titel
ohne Titel [Entengruppe am Ufer]

Technik
Tinte auf Zeichenpapier (Rückseite eines Blattes einer „Gewerbl. Berufsschule“)

Signatur
mittig rechts signiert „K. Arentz“

Jahr
mittig rechts datiert „[19]85“

Größe
Größe: 29,7 x 42 cm

Zustand
leichte Druckstellen im Blatt; Ecken leicht bestoßen; linker Blattrand mit Knickspur und mittig mit kleinem Einriss

 

 

Freundliche Hinweise zum Werk kamen von Frank Arentz, Sohn des Künstlers, dem eine digitale Fotografie vorliegt.

 

 

Kurt Arentz war sicherlicher einer der bekanntesten gegenständlichen Bildhauer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen ist vornehmlich geprägt von Tierdarstellungen wie auch von Porträts zahlreicher Persönlichkeiten.
Arentz machte anfangs eine handwerkliche Lehre und wandte sich erst recht spät – mit knapp 40 Jahren! – der Malerei und Bildhauerei zu. Frühe Impulse erhielt er von Designer Gustav Ebel (Solingen) und dem Künstler Jo Strahn. Die Kunst war ihm seit der Jugendzeit präsent.
1959 wird er selbstständig indem er das elterliche Metzgereigeschäft übernimmt und fortan dort tätig ist. Arentz unterhält zahlreiche Kontakte zu Künstlern und sammelt Werke. Bei einem Atelierbesuch bei Werner Peiner 1972 schaut sich Arentz um und stellt wehmütig fest „Oh, malen müsste man können“, worauf Peiner etwas abschätzig antwortete: „Wenn sie malen könnten, dann hätten wir ja niemanden mehr, dem wir unsere Kunst verkaufen könnten.“ Dies veranlasste Arentz dazu den nächsten Künstlerbedarfsladen aufzusuchen und in der Folge an verschiedenen Mal- und Zeichenkursen teilzunehmen. Sein Wohnzimmer wurde zum Atelier. Durch einen Kurs im plastischen Gestalten bei Ernemann Sander findet er endgültig zur Bildhauerei und dabei zum Tier als Thema.

1980 kann er das erste Mal seine Werke in der Deutschen Bank Solingen öffentlich zeigen. Bereits 1981 ist er im Haus der Kunst in München vertreten. Arentz wird bekannter und erhält in der Folge zahlreiche Portraitaufträge, darunter u. a. Franz-Josef Strauß, Willy Millowitsch, Karl Carstens, Willy Brandt, Herbert von Karajan, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, Ronald Reagan, George W. Bush.
Arentz ist auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten und wird mit Preisen geehrt.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Arentz stark im Umweltschutz aktiv.

Diese vorliegende Tierzeichnung mit einer Entengruppe am Ufer ist wohl als Studie bzw. Vorarbeit zu späteren Skulpturen entstanden. Sie zeig den Künstler als feinen, liebevollen Beobachter der Tierwelt.

 

 

Zu Kurt Arentz (30.05.1934 Köln – 23.06.2014 München):
Bilderhauer, Zeichner.
Kurt Arentz machte anfangs eine handwerkliche Lehre und wandte sich erst recht spät der Malerei und Bildhauerei zu.
Frühe Impulse erhielt er von Designer Gustav Ebel (Solingen) und dem Künstler Jo Strahn. Die Kunst war ihm seit der Jugendzeit präsent.
1959 wird er selbstständig indem er das elterliche Metzgereigeschäft übernimmt und fortan dort tätig ist.
Arentz unterhält zahlreiche Kontakte zu Künstlern und sammelt Werke.
Anfang der 1970er Jahre nimmt Arentz Mal- und Zeichenkurse. Durch einen Kurs im plastischen Gestalten bei Ernemann Sander findet er endgültig zur Bildhauerei und dabei zum Tier als Thema.
1980 kann er das erste Mal seine Werke in der Deutschen Bank Solingen öffentlich zeigen. Bereits 1981 ist er im Haus der Kunst in München vertreten.
Arentz wird bekannter und erhält in der Folge zahlreiche Portraitaufträge, darunter u. a. Franz-Josef Strauß, Willy Millowitsch, Karl Carstens, Willy Brandt, Herbert von Karajan, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, Ronald Reagan, George W. Bush.
Arentz ist auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten und wird mit Preisen geehrt.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Arentz stark im Umweltschutz aktiv.

Quelle
— Friedel, Roswitha: Kurt Arentz, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter, Online-Version
— Homepage zum Künstler