A D A M L U D E D Ö R I N G (21.12.1925 Dresden – 24.12.2018 Sachsenheim)
Adam Lude Döring: „Pflanzt einen Baum“ (1987)
Adam Lude Döring: Tänzer (1988)
Zu Adam Lude Döring (21.12.1925 Dresden – 24.12.2018 Sachsenheim):
Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator.
1940 begann Döring eine Lehre bei der Reichspost.
1942 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelte er nach Westdeutschland.
Dort arbeitete er unter anderem als Hilfsschreiner, Holzfäller und in einer Chemiefabrik.
Ab 1950 lebte er in Stuttgart und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werklehrer.
Anschließend studierte er an der Freien Kunstschule Albrecht Leo Merz in Stuttgart.
Von 1954 bis etwa 1964 arbeitete er als Gebrauchsgrafiker und in der Werbung.
1958 richtete Döring sein erstes eigenes Atelier in Alt-Sillenbuch bei Stuttgart ein.
Ab den 1950er-Jahren begann er zunehmend, sich der Malerei und Zeichnung zu widmen.
1962 zog er mit seiner Frau Gretel und der gemeinsamen Tochter nach Gutenberg am Albtrauf.
Ab 1967 studierte er als Gasthörer Philosophie bei Max Bense an der Universität Stuttgart.
1968 fand seine erste Einzelausstellung in Karlsruhe statt.
In den folgenden Jahrzehnten stellte er regelmäßig in Deutschland und im Ausland aus, unter anderem in Paris und Nizza.
1989 wurde er zum Professor ernannt.
Bedeutende Werke im öffentlichen Raum
— 1975: Gestaltung des Innenraums der Mauritiuskirche in Güglingen
— 1977: Wandmalerei im Teckcenter in Kirchheim unter Teck
— 1978: Wandmalerei an der Gewerbeschule Esslingen-Zell
— 1982: Wandbilder in einem Verwaltungsgebäude der Allianz in Stuttgart
— 1993: Wandgestaltung für die Lidl-Gruppe in Neckarsulm
Sammlungen
Museum Gunzenhauser, Chemnitz
Museum Würth
Staatsgalerie Stuttgart
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen
Mitgliedschaften
ab 1970 Künstlerbund Baden-Württemberg
seit 1972 Deutscher Künstlerbund.
Literatur
— Hinneburg, Frauke: „Ferdinand Albert Burger“, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Online-Version
— Wolf, Barbara (2017): Über Leben und Werk des Künstlers Ferdinand Albert Burger (1879-1960), in: Historischer Verein für Nördlingen und das Ries: 35. Jahrbuch, Nördlingen, S. 381-397

