P A U L A W I M M E R (09.01.1876 München-Solln – 15.06.1971 Dachau)
Paula Wimmer: Nymphenburger Schlosspark im Sommer (um 1915-20)
Paula Wimmer: Sitzende Frau (recto) / Porträt (verso)
Paula Wimmer: (wohl) Grabstein für die beiden Katzen der jungen Künstlerin
Paula Wimmer: Konvolut aus sechs Blatt mit sieben Zeichenstudien zum Altöttinger Gnadenbild
Paula Wimmer: „Schauspielerin Gstettenbauer Hannover“
Paula Wimmer: Landschaft mit Weg, Baumreihe, Fluss und dahinterliegender Stadt (wohl um 1920-25)
Paula Wimmer: Bildnis einer jungen Frau mit Ohrringen in seitlichem Profil (o.J.)
Paula Wimmer: am Boden sitzende Frau (wohl um 1900-10)
Paula Wimmer: Studie mit einer kleinen Gruppe von Katzen (o.J.)
Paula Wimmer: Studie mit Kamelen, Pferd mit Reitern und Menschen (1925)
Paula Wimmer: Bildnis einer sitzenden Frau (o.J.)
Paula Wimmer: Altstadtansicht mit kleinen, eng beieinander stehenden Häusern (o.J.)
Paula Wimmer: Bildnis einer lesenden Frau auf einem Sofa (o.J.)
Paula Wimmer: Café-Szene mit älteren Damen (o.J.)
Paula Wimmer: stehende junge Frau in Kleid (o.J.)
Paula Wimmer: Hundestudien (um 1925)
Paula Wimmer: „Charfreitag bei Ueberlingen“ (um 1920-30)
Paula Wimmer: Skizzen von Löwen (um 1925)
Zu Paula Wimmer (09.01.1876 München-Solln – 15.06.1971 Dachau):
Malerin, Zeichnerin, Grafikerin
Tochter des Justizrats und Anwalts Karl Wimmer und dessen Frau Pauline, geb. Kanzler.
Tod der Mutter kurz nach der Geburt und hierauf Wiederverheiratung des Vaters mit ‚Tante Anna‘.
um 1900 erste Ausbildung bei Carl Johann Becker-Gundahl an der Kunstakademie München
Bekanntschaft mit Franz von Stuck und Max Feldbauer
1900-10 Studienreisen mit der Stiefmutter nach Rom, Florenz, Venedig, Paris; in Paris besuchte sie einige Monate die Privatschule der Nabis an der
„Académie Ranson“
Freundschaft mit der Bildhauerin Marie Janssen (1876-1970)
1911 Rückkehr nach München und Besuch der privaten Malschule von Max Feldbauer
zusammen mit Feldbauer Reisen nach Griesbach und in die Bretagne
1914-16 zusammen mit der Stiefmutter Aufenthalt in Berlin und dort Bekanntschaft mit u.a. Paul Cassirer, Fritz Gurlitt, Paul Westheim, Alfred Kubin, Else Lasker-Schüler
1916 Umzug nach Dachau
1937 bei der Aktion „Entartete Kunst“ wird ein Werk beschlagnahmt
um 1965 Aufenthalte in Wien und Regensburg
Ausstellungen (Auswahl)
— 1906 Beteiligung an einer Ausstellung der Münchner Sezession
— 1907 Beteiligung an einer Ausstellung im Münchner Kunstverein
— ab 1911 Beteiligung an den Kunstausstellungen der Juryfreien in München, sowie vertreten in der Galerie Thannhauser
— 1916 Beteiligung an der Münchner Jahresausstellung im Glaspalast; weitere zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen u.a. im Münchner Glaspalast, sowie bei der Münchner Secession
— 1934-35 Beteiligungen an der „Großen Münchner Kunstausstellung“ (Neue Pinakothek)
— 1953 Beteiligung an der „Frauen-Biennale“, Bozen
— 1958 Beteiligung an der Ausstellung „Aufbruch in die Moderne“ (Haus der Kunst, München)
— 1976 Ausstellung zum 100. Geburtstag der Künstlerin in der Kreis- und Stadtsparkasse Dachau
— 1994-95 Einzelausstellung beim Verband Dachauer Galerien und Museen, Dachau
— 2011 vertreten bei der Ausstellung „Ich im Aufbruch. 50 Maler des Expressiven Realismus. Menschen-Bilder 1914-1979“, Städtische Galerie ada, Meiningen
— 2019 vertreten bei der Ausstellung „Malerinnen des expressiven Realismus“, Neues Schloß, Kißlegg
— November 2024 – März 2025 mit mehreren Werken vertreten bei der Ausstellung „Wünsche werden wahr“, Magda Bittner-Simmet Stiftung, München
— Oktober 2025 – Februar 2026 mit mehreren Werken vertreten bei der Ausstellung „Gegen alle Widerstände – Künstlerinnen der Moderne“, Kirchner-Haus, Aschaffenburg
Preise
1918 Verleihung der österreichischen Silbernen Staatsmedaille für das Gemälde „Schleißheim“
Mitgliedschaften
1919 Mitbegründerin der Künstlergruppe Dachau
1946 Neugründungsmitglied des Münchner Ortsverbandes der GEDOK
Sammlungen
Gemäldegalerie Dachau
Museum für Sepulkralkultur, Kassel
Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
Staatsgalerie Stuttgart
Sammlung Joseph Hierling, Tutzing
Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden
Literatur
— Dachauer Galerien und Museen (1994): Paula Wimmer 1876-1971 [Katalog zur Ausstellung in der Gemäldegalerie Dachau 25.11.1994 bis 31.01.1995]; Freising: Sellier
— Heres, Horst (1985): Dachauer Gemäldegalerie; Dachau: Bayerland; S. 288
— Trompetter, Nina: Paula Wimmer, in: „Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion




















