O S K A R    L A S K E    (08.01.1874 Czernowitz – 30.11.1951 Wien)

 

 

 

„Hamlet“ (1929)

Aquarell und Bleistift auf leichtem Karton

€ 580,-

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Titel
„Hamlet“ [am oberen Rand bezeichnet „Festpiele Sommer 1929“]

Technik
Aquarell und Bleistift auf leichtem Karton (leere Menukarte der „Schloßwirtschaft Münichau“)

Jahr
undatiert [ob der Hinweis auf die „Festpiele Sommer 1929“ als Datierung zu sehen ist, ist unklar]

Größe
Größe: 21,3 x 15 cm

Signatur
unsigniert, verso unten rechts Künstlerstempel

Zustand
Ecken leicht bestoßen; oberer Rand rechts mit kleinem Einriss (Länge etwa 0,5cm); Ecke unten rechts etwas knittrig; verso sehr leicht fleckig; verso in den oberen beiden Ecken kleine Reste früherer Befestigung; verso unten links in Blei bez. “62”; verso unten rechts etwas aufgeraut

 

 

„Sein gesamtes Leben ist von einem gewaltigen Schaffensdrang, der fast zwanghafte Züge aufweist, geprägt und spiegelt sich in einem mehrere tausend Werke umfassenden Œuvre, das von der Druckgrafik über das Aquarell bis zum Gemälde reicht.” So heißt es bei Claus Jesina in seinem Beitrag über Oskar Laske für das “Allgemeine Künstlerlexikon (AKL)”.

Oskar Laske nahm anfangs privaten Malunterricht bei Anton Hlavaček. Im Anschluss daran besuchte er die Technische Hochschule Wien (1892-98) und hierauf die Architekturklasse von Otto Wagner an der Kunstakademie Wien (1899-1901). Bis 1907 war Laske sowohl als Künstler aber eben auch als Architekt tätig.
Ab etwa 1904 beschäftigte er sich vermehrt mit der Kunst und begann sich intensiv mit Druckgrafik und Aquarell zu befassen. Er trat dem “Jungbund” (1904) und dem “Hagenbund” (1907) bei.
Nach seinem Kriegsdienst als Kriegsmaler wirkte er zudem für das Theater.
Laske etablierte sich immer mehr, wurde Mitglied der “Wiener Secession” und im “Künstlerhaus”, 1931 erhielt er die Goldene Staatsmedaille und er beteiligte sich an zahlreiche nationalen und internationalen Ausstellungen.

Claus Jesina schreibt über Laskes Schaffen weiterhin:

“Ein bewusst naiv wirkender Erzählstil ist ebenso charakteristisch wie die meist flüchtig skizzenhaft wirkende Darstellung von Figuren und Landschaften. Hinzu kommt ein sehr lockerer und fast sorglos wirkender Umgang mit der Farbe. Laske war ein großer Erzähler und reiht sich damit in eine lange österreichische Tradition ein.”

Dieses hier gezeigte Aquarell führt uns eine Hamlet-Szene vor Augenund zeigt beispielhaft die Verbindung Oskar Laskes zum Theater. Im Schaffen Laskes finden sich weitere Hamlet-Illustrationen, so u. a. im Besitz der “Albertina”.

 

 

Zu Oskar Laske (08.01.1874 Czernowitz – 30.11.1951 Wien):
Maler, Zeichner, Illustrator, Grafiker, Architekt.
anfangs privater Malunterricht bei Anton Hlavaček
1892-98 Besuch der Technischen Hochschule Wien
1899-1901 Besuch der Architekturklasse von Otto Wagner an der Kunstakademie Wien
bis 1907 war Laske sowohl als Künstler aber eben auch als Architekt tätig.
Ab etwa 1904 beschäftigte er sich vermehrt mit der Kunst und begann sich intensiv mit Druckgrafik und Aquarell zu befassen.
Im Ersten Weltkrieg war Laske Kriegsmaler.
Nach 1918 auch als Theatermaler tätig.

Preise
1931 Goldene Staatsmedaille

Mitgliedschaften
— “Jungbund” (1904)
— “Hagenbund” (1907)
— “Wiener Secession”
— “Künstlerhaus”.