W A L T E R W Ö R N (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.)
„Sommertraum (Erwachen)“ (1978)
Farbholzschnitt auf glänzendem Papier
€ 160,-
Titel
„Sommertraum (Erwachen)“ [so betitelt verso auf einem kleinen aufgeklebten Zettel mit Angaben zu den drei 1978 neu gedruckten Holzschnitten]
Technik
Farbholzschnitt auf glänzendem Papier
Signatur
unsigniert
Jahr
Neudruck von 1978 (Originalholzschnitt aus dem Jahr 1946)
Größe
Größe: 31 x 43,6 cm (Blatt) bzw. 17,5 x 19,2 cm (Druck)
Auflage
unten links in Blei nummeriert „38/50“ (Neudruck von 1978)
Zustand
leichte Druckstellen im Blatt; Ecken schwach bestoßen; verso in Ecke oben rechts in Blei nummeriert „1099“
Provenienz
Vom Nachlass gewidmet an Hans-Joachim Müller (1925 Dresden – ?):
„Für Hans-Joachim Müller mit Dank für alle Unterstützung des Werks von Walter Wörn, 22.6.81. Ihre Gertrud Wörn“
[Hans Joachim Müller war Germanist, ab 1956 wissenschaftlicher Assistent am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin sowie Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Staatlichen Ballettschule in Berlin. Ab 1961 Studium der Anglistik in Gießen, danach Lehrer im höheren Schuldienst in Hessen. Zuletzt Studiendirektor am Weidig-Gymnasium in Butzbach. Dort leitete er die Arbeitsgemeinschaft Literatur, seit 1977: „AG Literatur und Kunst“. H. J. Müller veröffentlichte mehrere Publikationen, wobei besonders hervorzuheben sind die ab 1976 erschienene mehrbändige Reihe „Butzbacher Künstler-Interviews“.]
Zu Walter Wörn (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.):
Maler, Zeichner, Grafiker
1915-18 Lehre als Fotograf
1918-23 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Christian Landenberger und Heinrich Altherr (Meisterschüler)
1923-24 Reisen durch Frankreich, Spanien, Nordafrika, Griechenland und Italien
Wörn verdient sich seinen Lebensunterhalt zeitweise als Boxer auf einem span. Rummelplatz
1924-33 Tätigkeit im elterlichen Geschäft (Wein und Südfrüchte)
1929 Heirat mit der Lehrerin Gertrud Klenk, die 1933 wieder in den Schuldienst eintritt, und Walter Wörn so eine freischaffende Tätigkeit ermöglicht
1936 erste Einzelausstellung in der Galerie Valentien (Stuttgart)
1939-45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft; viele Arbeiten durch Kriegseinwirkung zerstört
im Juli 1945 Rückkehr nach Stuttgart
1946 Mitbegründer der „The Modern Art Society“
1946-60 Lehrauftrag für „Freies Malen und Aquarellieren“ an der Architekturabteilung der Technischen Hochschule Stuttgart und für „Aktzeichnen“ an der Abteilung für Natur- und Geisteswissenschaften
ab 1952 Mitglied der Freien Gruppe Stuttgart
1955 Bezug des in Hochberg/Remseck am Neckar erbauten Ateliers. Wandbilder im Stuttgarter Rathaus
1962 wird Wörn in den „Rat der Zehn“ des Künstlerbundes Baden-Württemberg berufen
Werke Walter Wörns befinden sich u.a. im Kunstmuseum Albstadt, der Graphischen Sammlung der Stadt Esslingen, im Lenbachhaus (München), der Sammlung Würth, der Städtischen Galerie Sindelfingen, im Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart.



















