W A L T E R    W Ö R N    (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.)

 

Weitere schwäbische Künstler

 

 

zwei Personen / Akte in Umarmung (1946)

Bleistift auf bräunlichem Papier
unsigniert

unten rechts datiert „1946“
Größe: 14,8 x 14,8 cm

€ 100,-

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Titel
ohne Titel [zwei Personen / Akte in Umarmung, verso unten rechts handschriftliche Werknummer „Z4-77“, sowie darunter nummeriert „Z 355“]

Zustand
Das Blatt ist insgesamt stärker lädiert! Die oberen beiden Ecken mit Papierverlusten; an den Rändern mehrere kleinere Einrisse; im Eckbereich unten links deutlicher Fleck (wohl Feuchtigkeitsschaden); im Eckbereich unten links kleine Einstichlöchlein; im oberen Bereich rechts mehrere kleine Fleckchen; leichte Druckstellen im Blatt; im Bereich oben links (etwa im Stirnbereich der linken Person) Einriss im Papier (Länge etwa 1cm); verso leicht fleckig

 

 

Zu Walter Wörn (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.):
Maler, Zeichner, Grafiker; 1915-18 Lehre als Fotograf; 1918-23 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Christian Landenberger und Heinrich Altherr (Meisterschüler); 1923-24 Reisen durch Frankreich, Spanien, Nordafrika, Griechenland und Italien; Wörn verdient sich seinen Lebensunterhalt zeitweise als Boxer auf einem span. Rummelplatz; 1924-33 Tätigkeit im elterlichen Geschäft (Wein und Südfrüchte); 1929 Heirat mit der Lehrerin Gertrud Klenk, die 1933 wieder in den Schuldienst eintritt, und Walter Wörn so eine freischaffende Tätigkeit ermöglicht; 1936 erste Einzelausstellung in der Galerie Valentien (Stuttgart); 1939-45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft; viele Arbeiten durch Kriegseinwirkung zerstört; im Juli 1945 Rückkehr nach Stuttgart; 1946 Mitbegründer der „The Modern Art Society“; 1946-60 Lehrauftrag für „Freies Malen und Aquarellieren“ an der Architekturabteilung der Technischen Hochschule Stuttgart und für „Aktzeichnen“ an der Abteilung für Natur- und Geisteswissenschaften; ab 1952 Mitglied der Freien Gruppe Stuttgart; 1955 Bezug des in Hochberg/Remseck am Neckar erbauten Ateliers. Wandbilder im Stuttgarter Rathaus; 1962 wird Wörn in den „Rat der Zehn“ des Künstlerbundes Baden-Württemberg berufen

Werke Walter Wörns befinden sich u.a. im Kunstmuseum Albstadt, der Graphischen Sammlung der Stadt Esslingen, im Lenbachhaus (München), der Sammlung Würth, der Städtischen Galerie Sindelfingen, im Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart.