W A L T E R   W Ö R N   (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.)

 

Weitere Werke von Walter Wörn

 

 

„Gespräch vor dem Spiegel“ (Neudruck von 1963)

Farbholzschnitt auf Ingrespapier („Hahnemühle“)

€ 250,-

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Titel
„Gespräch vor dem Spiegel“ [so verso unten rechts in blauem Kugelschreiber (wohl) von Gertrud Wörn betitelt: „Walter Wörn – 1960 – Wvz- H. 62 – 1960 – „Gespräch vor dem Spiegel“ – Neudruck von 1963 – I. Aufl. Bl. 8/12“

Technik
Farbholzschnitt auf Ingrespapier („Hahnemühle“)

Signatur
unsigniert

Jahr
Neudruck von 1963 (Originalholzschnitt aus dem Jahr 1960)

Größe
Größe: 48,8 x 62,9 cm (Blatt) bzw. 46,7 x 61,3 cm (Druck)

Auflage
verso unten rechts in blauem Kugelschreiber (wohl) von Gertrud Wörn nummeriert „8/12“ (Neudruck von 1963)

Zustand
leichte Druckstellen im Blatt; Ecken schwach bestoßen; Randbereiche mitunter sehr leicht mit Quetschungen; Ecke unten rechts mit kleiner Knickspur; in Ecke unten rechts klein nummeriert „3“; in Ecke oben rechts etwas undeutlich in Blei bez./nummer.; verso in Ecke oben links in Blei nummeriert „11“ und verso oben rechts in Blei nummer. „1103“

 

 

Zu Walter Wörn (19.07.1901 Stuttgart – 15.10.1963 ebd.):
Maler, Zeichner, Grafiker
1915-18 Lehre als Fotograf
1918-23 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Christian Landenberger und Heinrich Altherr (Meisterschüler)
1923-24 Reisen durch Frankreich, Spanien, Nordafrika, Griechenland und Italien
Wörn verdient sich seinen Lebensunterhalt zeitweise als Boxer auf einem span. Rummelplatz
1924-33 Tätigkeit im elterlichen Geschäft (Wein und Südfrüchte)
1929 Heirat mit der Lehrerin Gertrud Klenk, die 1933 wieder in den Schuldienst eintritt, und Walter Wörn so eine freischaffende Tätigkeit ermöglicht
1936 erste Einzelausstellung in der Galerie Valentien (Stuttgart)
1939-45 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft; viele Arbeiten durch Kriegseinwirkung zerstört
im Juli 1945 Rückkehr nach Stuttgart
1946 Mitbegründer der „The Modern Art Society“
1946-60 Lehrauftrag für „Freies Malen und Aquarellieren“ an der Architekturabteilung der Technischen Hochschule Stuttgart und für „Aktzeichnen“ an der Abteilung für Natur- und Geisteswissenschaften
ab 1952 Mitglied der Freien Gruppe Stuttgart
1955 Bezug des in Hochberg/Remseck am Neckar erbauten Ateliers. Wandbilder im Stuttgarter Rathaus
1962 wird Wörn in den „Rat der Zehn“ des Künstlerbundes Baden-Württemberg berufen

Werke Walter Wörns befinden sich u.a. im Kunstmuseum Albstadt, der Graphischen Sammlung der Stadt Esslingen, im Lenbachhaus (München), der Sammlung Würth, der Städtischen Galerie Sindelfingen, im Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart.