H E R M A N N S C H M I D T – S C H M I E D (06.02.1924 Mainz-Gonsenheim – 31.03.2010 Mainz)
Weitere Werke von Hermann Schmidt-Schmied
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„La Fresneda“ (1970)
Öl über leichten Vorzeichnungen in Bleistift/Kohle, auf Leinwand, Keilrahmen, gerahmt
€ 1.600,-
Titel
„La Fresneda“ [so verso auf der Leinwand oben rechts betitelt]
Blick auf die kleine spanische Gemeinde L Fresneda (Region Aragón).
Technik
Öl über leichten Vorzeichnungen in Bleistift/Kohle, auf Leinwand, Keilrahmen, gerahmt
Signatur
unten rechts signiert, sowie verso auf der Leinwand unten rechts nochmals signiert
Jahr
unten rechts datiert „[19]70“, sowie verso auf der Leinwand oben rechts nochmals datiert
Größe
Größe: 70,5 x 100,8 cm (ohne Rahmen) bzw. 76 x 106 cm (mit Rahmen)
Zustand
Leinwand verso leicht fleckig; Keilrahmen verso leicht farbfleckig; der weiße Rahmen mitunter leicht fleckig
Ausstellung
(wohl) 5.-19. Dezember 1970, Institut français, Schörnborner Hof, Mainz [hierbei in der Ausstellungsliste Nr. 13 und 18 ebenso betitelt]
Hermann Schmidt-Schmied wuchs in Mainz auf und erhielt seine Ausbildung auch an der dortigen Kunstschule (1946-53). Durch ein Stipendium kam er 1948 das erste Mal nach Südfrankreich und fortan ließ ihn diese Region nicht mehr los, was sein Schaffen zugleich nachhaltig beeinflusste. Er studierte in der Folge jeweils in den Sommersemestern in Nizza französische Literatur und Geschichte (1948-54) und in Nimes Archäologie (1955-57). 1954 reiste er gemeinsam mit Ferrenc (Feri) Varga (1906-1989) und Jo Brenneis (1910-1994) abermals nach Südfrankreich. Und während dieser Reise lernte er durch Varga auch Pablo Picasso kennen. 1958 gründete er in Arles die Malschule „Atelier du Midi“ und gab dort gut 25 Jahre gut besuchte und etablierte Ferienkurse.
Der Künstler lebte zumeist von April bis November zurückgezogen arbeitend in der kleinen südfranzösischen Gemeinde Saint-Jean-de-Buèges und im Winter in Mainz-Gonsenheim.
Dieses größere Gemälde ist exemplarisch für das leuchtend farbintensive Schaffen des Künstlers.
Schmidt-Schmied zeigt hier eine intensiv flirrende Ansicht auf die kleine spanische Gemeinde La Fresneda. Die Berge, Hügel und Gebäude stehen dem Betrachter in kräftigen Gelb- und Rottönen gegenüber. Ganz markant ist dabei, dass der Künstler die Luft und den Himmel mit wellenförmigen Strukturen durchzog, wodurch er auf künstlerischer Ebene das Ungegenständliche mit dem Gegenständliche auf eine sehr reizvolle Weise verbindet. Im Vordergrund, als farblicher Akzent, steht ein dunkel violetter, karger Baum als Unikum in der Landschaft.
Zu Hermann Philip Schmidt-Schmied (06.02.1924 Mainz-Gonsenheim – 31.03.2010 Mainz):
Maler, Zeichner, Grafiker.
Anfangs Lehre als Schmied und Autoschlosser.
1946-53 Studium an der Mainzer Kunstschule (bei Karlo Kuhl und Peter Paul Etz).
1954 gemeinsam mit Ferrenc (Feri) Varga (1906-1989) und Jo Brenneis (1910-1994) reiste er nach Südfrankreich. Dabei lernte er durch Varga auch Pablo Picasso kennen.
1955-58 Studium der Archäologie an der École Antique in Nimes.
Ab 1957 schuf er, nach dem plötzlichen Tod des bisherigen Bühnenbildners Ernst Birkheimer am 20.10.1957, Bühnenbilder für drei Stücke der Mainzer „Zimmerspiele“.
1958 gründete er in Arles die Malschule „Atelier du Midi“ und gab dort gut 25 Jahre Ferienkurse.
Der Künstler lebte zumeist von April bis November zurückgezogen arbeitend in der kleinen südfranzösischen Gemeinde Saint-Jean-de-Buèges (siehe Foto unten) und im Winter in Mainz-Gonsenheim (Hauptstraße 107).
Zu seinen Schülern zählen u. a. Renate Donecker (geb. 1935), Margret Neumann (geb. 1918).
Auszeichnungen / Ehrungen
Bundesverdienstkreuz; Palmes Academiques
Einzelausstellungen (Auswahl)
1955 (zusammen mit Jo Brenneis), Badischer Kunstverein, Karlsruhe
1965, 1970, 1979 Institut français, Mainz
1988, 1990 Rathaus Mainz-Gonsenheinm
1989 Galerie jottwedee, Gau-Bischofsheim
2014 (zusammen mit Plastiken von Inge Blum), Mainzer Kunst Galerie, Mainz
2022 Gonsenheimer Museum
2023 Heimat- und Geschichtsverein Mainz-Gonsenheim-Zentrum Museum, Mainz-Gonsenheim
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
1952 „Deutsche Grafik der Gegenwart“, Museu de Arte, Sao Paulo, Brasilien
1953 Jahresausstellung der “Vereinigung Mainzer Bildender Künstler”, Mainz
1967 “Deutsche Maler unter fremder Sonne”, Deutsch-Französische Gesellschaft, Landau
























