K A R L   S C H R O P P   (22.04.1899 Heidelberg – 1978)

 

Weitere Werke von Karl Schropp
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„Schonach“ (um 1950-60)

Kohle (teilweise gewischt) und Aquarell auf festerem Velinpapier, unter Passepartoutmaske

€ 700,-

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Titel
„Schonach“ [so unten links bezeichnet]  
Winterlich verschneite Ansicht auf eine Anhöhe mit kleinen Hütten und kahlen Bäumen bei Schnonach im Schwarzwald.

Technik
Kohle (teilweise gewischt) und Aquarell auf festerem Velinpapier, unter Passepartoutmaske

Signatur
unten rechts signiert „SchroppK.“

Jahr
undatiert [um 1950-60]

Größe
Größe: 69 x 95 cm

Zustand
Blatt unter Passepartoutmaske gesetzt; leichte Druckstellen im Blatt und mitunter leichte Quetschungen; Ecken leicht bestoßen; partiell schwach fleckig; Blatt in den Randbereichen (technikbedingt) etwas farbfleckig
verso an den Rändern umlaufend braunes Klebeband; verso leicht fleckig
Passepartoutmaske gebräunt / nachgedunkelt

 

 

Karl Schropp war den Großteil seines Lebens in Heidelberg ansässig und tätig. Mit seinem expressiv-realistischen Schaffen ist er nach seinem Tod – zu Unrecht – sehr in Vergessenheit geraten.

Schropp wuchs in Heidelberg auf und studierte später in Karlsruhe (bei Friedrich Fehr und Albert Haueisen). Ab den 1920er Jahren war er auf Ausstellungen im badischen Raum (Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg) vertreten. 1929 verzog er nach Genua, kehrte Mitte der 1930er Jahre zurück und blieb fortan vornehmlich in Heidelberg ansässig (Gaisbergstraße 4) und als Kunstmaler tätig.
Nach 1945 unternahm er erneut Reisen nach Italien.
Karl Schropp schuf insbesondere Landschaften und Stadtansichten, Stillleben, sowie Porträts.

Diese erstaunlich großformatige Zeichnung wird aus dem etwas späteren Schaffen des Künstlers stammen. Eine verschneite, menschenleere Schwarzwaldlandschaft bei Schonach liegt vor uns. Ein Weg führt den Hügel etwas hinab, vorbei an kahlen Bäumen, zu kleinen Hütten. In leichten Biegungen führt der Weg schließlich zum rechten Bildrand und verschwindet dort. Ganz markant ist an diesem Motiv die überspitzt, ja: übertrieben, kantige Konturensetzung, was sich besonders bei dem Hügel im Hintergrund, aber auch dem Holzzaun und den Büschen zeigt. Dadurch legt Schropp eine erstaunliche Dynamik und Lebendigkeit in diese an sich sehr ruhige Komposition.

 

 

Zu Karl Theodor Schropp (22.04.1899 Heidelberg – 1978):
Maler, Zeichner, Grafiker; Sohn der Eheleute Karl und Margaretha Schropp; 1921-27 Studium an der Kunstakademie Karlsruhe (bei Friedrich Fehr und Albert Haueisen); im Anschluss daran lebte er bis 1929 in Heidelberg; hierauf verzog er nach Genua, kam aber in den 1930er Jahren wieder nach Heidelberg zurück; nach 1945 erneute Reisen nach Italien

In Heidelberg wohnte Schropp in der Gaisbergstraße 4.

Karl Schropp schuf insbesondere Landschaften und Stadtansichten, Stillleben, sowie Porträts in expressiv realistischer Auffassung.

Werke Karl Schrops befinden sich u.a. im Besitz der Kunsthalle Mannheim, der Stadt Heidelberg.

Ausstellungen
1929 „Badisches Kunstschaffen der Gegenwart“, Kunsthalle Mannheim
1937 „Arbeit und Wirtschaft in der Kunst“, Heidelberger Kunstverein
1937 „Deutsche Kunst der Gegenwart“, Heidelberger Kunstverein
1939, 1941 „Oberrheinische Kunstausstellung“, Kunsthalle Baden-Baden
1945 „Badische Künstler – Maler, Graphiker und Bildhauer aus Nordbaden“, Kunstverein Karlsruhe
1969 „Kunst und Künstler in Baden und in der Pfalz“, Heidelberger Kunstverein