W I L H E L M G E Y E R (24.06.1900 Stuttgart – 05.10.1968 Ulm)
Weitere Werke von Wilhelm Geyer
schlafendes Kleinkind (1932)
Lithografie auf Bütten
€ 200,-
Titel
ohne Titel [schlafendes Kleinkind]
Technik
Lithografie auf Bütten
Signatur
unten rechts in Blei signiert „WGeyer“
Jahr
unten rechts in Blei datiert „[19]32“
Größe
Größe: 22,5 x 25,4 cm
Zustand
sehr leicht nachgedunkelt; Papier am oberen Rand links leicht ausgedünnt; am recten Rand unten kleiner Einriss (etwa 1cm); am linken Rand oben kleines Löchlein; partiell sehr leicht fleckig; verso an den Rändern umlaufend helles Klebeband; vrso etwas nachgedunkelt und leicht fleckig
Zu Wilhelm Geyer (24.06.1900 Stuttgart – 05.10.1968 Ulm):
Maler, Zeichner, Grafiker, Glaskünstler.
1918 Abitur und danach noch zum Kriegsdienst eingezogen; 1919-26 Studium an der Kunstakademie Stuttgart, zuletzt Meisterschüler von Christian Landenberger; 1921 Wanderung mit Walter Wörn nach Berlin; während der Studienzeit entstehen erste große Altarbilder; 1925 Wanderung nach Rom; 1926-27 Zeichenlehrer in Rottweil; 1927 Übersiedlung nach Ulm; 1928 Heirat mit Klara Maria Seyfried (1904–1998), der Ehe entstammen fünf Söhne und eine Tochter; 1935 Glasfenster für St. Dionysius in Magolsheim; 1940-42 Kriegsdienst als Soldat; 1943 Verbindung zum Kreis der Weißen Rose um die Geschwister Scholl, sowie zu Theodor Haecker und Karl Muth; hunderttägige Gestapohaft in München-Neudeck; 1945 Bemühung um die Wiedereröffnung der Stuttgarter Kunstakademie; 1946 Dozent an der Ulmer Volkshochschule; zwischen 1948 und 1968 schuf Geyer mehr als 20 große Wandbilder und gestaltete in über 150 Kirchen mitunter umfangreiche Glasfenster-Programme
Preise
1954 Oberschwäbischer Kunstpreis
1957 Goldmedaille für Glasmalerei der Biennale Christlicher Kunst in Salzburg
Mitgliedschaften
1929 Mitbegründer der Künstlergruppe Stuttgarter Neue Sezession
1945 Mitbegründer der Gesellschaft Oberschwaben
1947 Mitbegründer der Oberschwäbischen Sezession










