W I L H E L M   G E Y E R   (24.06.1900 Stuttgart – 05.10.1968 Ulm)

 

Weitere schwäbische Künstler

 

 

Wilhelm Geyer: Konvolut aus zehn Briefen (neun davon mit insgesamt 14 Zeichnungen)

 

Wilhelm Geyer: schlafendes Kleinkind (1932)

 

Zu Wilhelm Geyer (24.06.1900 Stuttgart – 05.10.1968 Ulm):
Maler, Zeichner, Grafiker, Glaskünstler.
1918 Abitur und danach noch zum Kriegsdienst eingezogen; 1919-26 Studium an der Kunstakademie Stuttgart, zuletzt Meisterschüler von Christian Landenberger; 1921 Wanderung mit Walter Wörn nach Berlin; während der Studienzeit entstehen erste große Altarbilder; 1925 Wanderung nach Rom; 1926-27 Zeichenlehrer in Rottweil; 1927 Übersiedlung nach Ulm; 1928 Heirat mit Klara Maria Seyfried (1904–1998), der Ehe entstammen fünf Söhne und eine Tochter; 1935 Glasfenster für St. Dionysius in Magolsheim; 1940-42 Kriegsdienst als Soldat; 1943 Verbindung zum Kreis der Weißen Rose um die Geschwister Scholl, sowie zu Theodor Haecker und Karl Muth; hunderttägige Gestapohaft in München-Neudeck; 1945 Bemühung um die Wiedereröffnung der Stuttgarter Kunstakademie; 1946 Dozent an der Ulmer Volkshochschule; zwischen 1948 und 1968 schuf Geyer mehr als 20 große Wandbilder und gestaltete in über 150 Kirchen mitunter umfangreiche Glasfenster-Programme

Preise
1954 Oberschwäbischer Kunstpreis
1957 Goldmedaille für Glasmalerei der Biennale Christlicher Kunst in Salzburg

Mitgliedschaften
1929 Mitbegründer der Künstlergruppe Stuttgarter Neue Sezession
1945 Mitbegründer der Gesellschaft Oberschwaben
1947 Mitbegründer der Oberschwäbischen Sezession