A U G U S T   V O N   R E N T Z E L L   ( z u g e s c h r i e b e n )   (August 1809 Marienwerder – 22.12.1891 Berlin)

 

 

 

Genreszene mit zwei Männern / Wanderer, einer davon am Boden sitzend, der andere daneben stehend (o.J.)

Aquarell über Bleistift auf Papier

€ 350,-

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Titel
ohne Titel [Genreszene mit zwei Männern / Wanderer, einer davon am Boden sitzend, der andere daneben stehend]

Technik
Aquarell über Bleistift auf Papier

Signatur
unsigniert, am unteren Rand von fremder Hand bezeichnet „Skizzenbuchblatt des Malers von Rentzell“

Jahr
undatiert

Größe
Größe: 13,3 x 21 cm

Zustand
nachgedunkelt, gebräunt; am oberen Rand links und rechts mit resten von braunem Klebeband; im Bereich eines früheren Passepartoutausschnitts lichtrandig; oberer Blattrand mit Abrissspuren; verso nachgedunkelt und gebräunt

 

 

Zu Wilhelm August von Rentzell (August 1809 Marienwerder – 22.12.1891 Berlin):
(Genre-)Maler, Zeichner, Illustrator.
Sohn des Hauptmanns Christoph Friedrich von Rentzell und dessen Ehefrau Anna Charlotte, geb. Sonnenburg.
Anfangs Offizierslaufbahn.
Später Kunststudium an der Berliner Akademie (bei Carl Joseph Begas).
1832 Studium im Atelier von Karl Wilhelm Wach.
In der Folge arbeitete er zusammen mit Franz Krüger.
Umzug nach Düsseldorf und dort tätig, bevor er 1842 nach Berlin zurückkehrte.
13.08.1859 Heirat mit Marie Louise Henriette Schröpffer (1821 Berlin – 19.11.1883 ebd.).
In Berlin lebte er in der Dragonerstraße 22 (heute: Max-Beer-Straße).

August von Rentzell schuf vor allem humoristische Genreszenen, daneben auch Porträts, Tier-, Pferdebilder und Interieurs.

„August von Rentzell, der Maler des Tohuwabohu, des Kunterbunt und der Konfusionen, liebte es, allerlei komische Fatalitäten des Menschenlebens in humoristischen Genrebildern darzustellen. Von Begas ging er nach Düsseldorf und kehrte dann wieder nach Berlin zurück. Die Titel seiner Bilder erzählen gewöhnlich auch ihren Inhalt“ (Adolf Rosenberg (1879): Die Berliner Malerschule 1819-1879, Berlin: Ernst Wasmuth, S. 70).