M A R G A R E T H E K R I E G E R (27.4.1936 Mannheim – 22.7.2010 Heidelberg[?])
Weitere Werke von Margarethe Krieger
„Kleines philippinisches Mädchen“ (1989)
Tuschpinsel auf festem Bütten („Hahnemühle“)
€ 290,-
Titel
„Kleines philippinisches Mädchen“ [so am unteren Rand rechts in Blei betitelt]
Technik
Tuschpinsel auf festem Bütten („Hahnemühle“)
Signatur
unten links signiert „Margarethe Krieger“
Jahr
unten links datiert „1989“
Größe
Größe: 74,5 x 55,5 cm (Blatt)
Zustand
linker und unterer Blattrand mit leichten Abrissspuren; Ecken / Ränder sehr leicht bestoßen; Ecke unten rechts klein in Blei bez. „4“; verso im oberen Bereich etwas farbfleckig, sowie verso oben rechts Reste von früherer Befestigung
Provenienz
Berthold Zimmermann (geb. 1935 in Karlsruhe), damaliger Kraichtaler Bürgermeister und Ehrenbürger Kraichtals. Hierzu unten mittig von der Künstlerin gewidmet „für Erika und Berthold“, sowie verso am rechten Rand in Blei bez. „Zimmermann“
[In seiner Amtszeit (1971-88) setzte sich Zimmermann stark für das dortige Kulturleben ein. So war er maßgeblich an der Etablierung der örtlichen Gemäldegalerie beteiligt, unter seiner Federführung wurden das Badische Bäckerei-Museum, das Deutsche Zuckerbäcker-Museum und auch das Heimatmuseum eröffnet. Dass er sich auch für die in der Region lebenden Künstler einsetzte, zeigt diese Widmung Margarethe Kriegers.]
Zu Margarethe Krieger (27.4.1936 Mannheim – 22.7.2010 Heidelberg[?]):
Malerin, Zeichnerin, Grafikerin, Illustratorin; seit früher Kindheit mit der Familie in Heidelberg ansässig; Studium an der Kunstakademie Karlsruhe (bei Karl Hubbuch); 1961 Illustrationen zur Erzählung „Hol über!“ von Ludwig Friedrich Barthel; 1968 Grafikerpreis im Musée d´Art Moderne (Paris); 1973 Internationaler Kunstpreis für ausländische Künste am Musée d´Art Moderne (Paris); 1978 Goldmedaille der Italienischen Akademie der Künste; 1979 Ehrengabe des Zentralverbandes der Sozialversicherten Deutschland; 1979 entstanden Illustrationen (Rohrfederzeichnungen) zu Don Quichotte; 1992 Willibald-Kramm-Preis (Heidelberg); lehrte Kunsterziehung in Weinheim; im Januar 2004 erlitt sie einen Schlaganfall; illustrierte u.a. das biblische Buch „Hiob“, sowie die Geschichte vom verlorenen Sohn; zentrale Motive des Schaffens von Margarethe Krieger waren Leiderfahrung, Not, Reifung, Verzicht und Selbstprüfung; ihren künstlerischen Nachlass vermachte sie der Stadt Kraichtal
Literatur / Quellen
— HÄUSLLER, Volkmar (2005): Brecht in der Buchkunst und Graphik; Augsburg; S. 134
— „Chiffren des Seins“ in Schwarz und Weiß. Nachruf: Heidelberger Künstlerin Margarethe Krieger verstorben „, in: Mannheimer Morgen (v. 03.08.2010)
— Internetseite von Syberberg Filmproduktion [syberberg.de]


















