W A L T E R    S T R A U ß    (19.02.1909 Siegen – 1997 Würzburg)

 

Weitere Werke von Walter Strauß
Zur Motivseite ‚Süddeutsche Landschaften‘

 

 

wohl Selbstbildnis mit Hund vor Mainlandschaft, Blick auf Würzburg (1987)

Aquarell & Deckweiß über leichten Bleistiftvorzeichnungen auf Bütten

€ 390,-

Kaufanfrage

 

Titel
ohne Titel [(wohl) Selbstbildnis mit Hund vor Mainlandschaft, verso auf dem Blatt unten rechts schwer leserlich womöglich bezeichnet / betitelt „Würzbg nach […?]“]

Technik
Aquarell & Deckweiß über leichten Bleistiftvorzeichnungen auf Bütten, Papier vom Künstler umgeschlagen über festem Werbekarton und dort mit (nicht säurefreien) Klebestreifen befestigt

Signatur
unten rechts signiert „W. Strauß“

Jahr
unten links datiert „[19]87“

Größe
Größe: 40,3 x 71,6 cm

Zustand
Papier vom Künstler umgeschlagen über festem Werbekarton und dort mit (nicht säurefreien) Klebestreifen befestigt; Ecken bestoßen und dort kleine Einrisse; Papier leicht nachgedunkelt; im oberen Blattbereich sehr leicht fleckig; am oberen und unteren Rand jeweils mittig mit leichten Knickspuren

 

 

Walter Strauß war in seinem Hauptberuf Architekt und hierbei vor allem im öffentlichen Dienst tätig. Daneben entstand, gerade im späteren Leben, ein durchaus beachtliches, im besten Sinne: schönes Kunstschaffen als Maler und Zeichner. In den 1930er Jahren war er zunächst in Kaufbeuren ansässig, bevor er 1937 nach Aschaffenburg zog. Dort war er 1937-38 maßgeblich am Bau der neuen Forstschule in Lohr am Main beteiligt. Strauß arbeitete damals beim Landbauamt Aschaffenburg. Am 1. Juli 1939 erfolgte sein Umzug nach Nürnberg, wo er als Regierungsbauassessor arbeitete. Wohnhaft war er in der Bucher Straße 19 / IV. Später (um 1949) lebte er als Regierungsbaurat in der Südl. Ringstraße 30 und war zuem tätig am Landbauamt Nürnberg.
Ab 1. Januar 1956 bis 31. Juni 1958 war er als Oberregierungsbaurat Vorstand des Landbauamtes Würzburg. In Würzburg war Walter Strauß maßgeblich am Bau und Wiederaufbau von zahlreichen Bauten und Gebäuden beteiligt. In diesem Zusammenhang war er auch Mitglied im Verschönerungsverein Würzburg e. V.
Neben seiner Tätigkeit als Architekt lassen sich besonders im späteren Leben Aquarelle mit vornehmlich regionalen Motiven aus bzw. um Würzburg nachweisen. Die Werke von Strauß zeigen dabei ein sehr schönes, sicheres Farbgefühl und zeichnen sich durch eine oftmals idyllische Stimmung aus.

In dem vorliegenden Werk wird sich der fast 80jährige Künstler samt Hund vor einer weiten Mainlandschaft selbst dargestellt haben. Der Hund hat gerade den Hasen im Feld entdeckt und schlägt an.
Es ist eine ganz zeitlose, stimmungsvolle Komposition.

 

 

Zu Walter Strauß (19.02.1909 Siegen – 1997 Würzburg):
Maler, Zeichner, Architekt.
In den 1930er Jahren in Kaufbeuren ansässig.
Am 2. Februar 1937 Umzug aus Kaufbeuren nach Aschaffenburg.
1937-38 war er maßgeblich am Bau der neuen Forstschule in Lohr am Main beteiligt. Strauß arbeitete damals beim Landbauamt Aschaffenburg.
Am 1. Juli 1939 Umzug nach Nürnberg und dort als Regierungsbauassessor tätig. Wohnhaft in der Bucher Straße 19 / IV. Später (um 1949) als Regierungsbaurat in der Südl. Ringstraße 30 ansässig.
Tätigkeit am Landbauamt Nürnberg.
Ab 1. Januar 1956 bis 31. Juni 1958 war er als Oberregierungsbaurat Vorstand des Landbauamtes Würzburg.
In Würzburg war Walter Strauß maßgeblich am Bau, Wiederaufbau von zahlreichen Bauten und Gebäuden beteiligt.

Mitglied im Verschönerungsverein Würzburg e. V.

Neben seiner Tätigkeit als Architekt lassen sich besonders im späteren Leben Aquarelle mit vornehmlich regionalen Motiven aus bzw. um Würzburg nachweisen. Die Werke von Strauß zeigen dabei ein sehr schönes, sicheres Farbgefühl und zeichnen sich durch eine oftmals idyllische Stimmung aus.