T H E O D O R    H U G O    F E N N E R S    (21.01.1877 St. Hubert/Niederrhein – 21.09.1956 Nürnberg)

 

Weitere fränkische Künstler

 

 

Theodor Hugo Fenners: „Menschen und Tiere“ (1956)

 

Zu Theodor Hugo Fenners (21.01.1877 St. Hubert/Niederrhein – 21.09.1956 Nürnberg):
Maler, Zeichner.
Das zeichnerische Talent wird bereits in der Schulzeit erkannt und von einem Lehrer gefördert.
Ab etwa 1895 Studium in Düsseldorf und Berlin.
Um 1900 Besuch der Kunstgewerbeschule Krefeld.
1901 Heirat
1902 Geburt des Sohnes Arthur und kurze Zeit darauf stirbt die Frau.
1905 erneute Heirat
1906 Geburt der Tochter Annemarie
1909 Umzug der Familie nach Essen
1914-18 Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg
Ab 1924 Studienreisen nach England, Frankreich, Belgien und in die Niederlande.
Ab 1933 zieht er sich vermehrt zurück und unternimmt zahlreiche Wanderungen durch Deutschland, wobei ihn besonders das Frankenland nachdrücklich beeindruckt.
1944 Ausbombung in Essen und Verlust eines Großteils des bisherigen Schaffens. Umzug nach Nürnberg wo die Tochter lebt.
1945 erneute Ausbombung und Umzug in ein kleines Dorf bei Bamberg.
1946 Rückkehr nach Nürnberg

Sammlungen
Museen der Stadt Bamberg
Städtisches Museum, Gransee
Städtisches Museum Kalkar
Kramer Museum, Kempen
Städtische Kunstsammlungen Nürnberg
Stadtmuseum Schwabach
Märkisches Museum, Witten
Sammlung Dr. Gerhard Schneider, Olpe

Mitgliedschaften
1947 Mitbegründer der Künstlergruppe „Der Kreis“, Nürnberg

Literatur
— Grieb, Manfred (Hrsg.) (2007): Das Nürnberger Künstlerlexikon (Bd. 1), München: K.G.Saur, S. 382
— Jessewitsch, Rolf / Schneider, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne; Kettler; Bönen; S. 482
— Koskull, Maximilian von: „Zum 70. Todestag von Theodor Hugo Fenners – ein Künstler der Moderne aus St. Hubert“, in: Hubertus-Bote, 59. Jg., Nr. 721 (August 2026), S. 19
— Krick, Horst (2002): Theodor Hugo Fenners. Werkverzeichnis, Köln: Verlag media dell‘ arte
— Zachow, Bernd / Frank, Kristiane: Theodor Hugo Fenners, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, De Gruyter-Verlag