R E I N E R S C H W A R Z (geb. 28.02.1940 Hirschberg/Riesengebirge [Jelenia Góra])
Weitere Werke von Reiner Schwarz
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„Selbst – Nächtliche Verwandlung“ (1982)
Lithografie auf festem „Arches“-Bütten
€ 220,-
Titel
„Selbst – Nächtliche Verwandlung“ [so unten mittig in Blei betitelt]
Technik
Lithografie auf festem „Arches“-Bütten
Signatur
unten rechts in Blei signiert
Jahr
unten rechts in Blei datiert „[19]82“
Größe
Größe: 50,2 x 65,5 cm (Blatt)
Auflage
Künstlerexemplar, hierzu unten links in Blei bez. „e. a.“
Zustand
Ecke oben rechts schwach bestoßen; am oberen Rand links sehr leicht fleckig; verso oben rechts in Blei nummeriert „1326“
Provenienz
unten links in Blei vom Künstler gewidmet an Hans-Joachim Müller (1925 Dresden – ?):
„Für Hans-Joachim Müller und die Arbeitsgemeinschaft mit herzlichen Grüßen“
[Hans Joachim Müller war Germanist, ab 1956 wissenschaftlicher Assistent am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin sowie Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Staatlichen Ballettschule in Berlin. Ab 1961 Studium der Anglistik in Gießen, danach Lehrer im höheren Schuldienst in Hessen. Zuletzt Studiendirektor am Weidig-Gymnasium in Butzbach. Dort leitete er die Arbeitsgemeinschaft Literatur, seit 1977: „AG Literatur und Kunst“. H. J. Müller veröffentlichte mehrere Publikationen, wobei besonders hervorzuheben sind die zw. 1980-82 erschienene dreibändige Reihe „Butzbacher Künstler-Interviews“.]
„S.[chwarz] erlebt die Welt als ‚labyrinthisches Panoptikum voller Geheimnis, Widersinn und Schrecken‘ (Der Augenblick der Stille, 7). Nicht nur seine auffällig häufigen Selbstbildnisse zeigen ihn als hintergründig sarkastischen Skeptiker. Mit großer Sensibilität und ungewöhnlicher zeichnerischer Begabung macht er seltsame Gedanken einer naturhaft phantastischen Bildwelt in altmeisterlichem Können anschaulich“ (Sven-Wieland Staps).
Zu Reiner Schwarz (geb. 28.02.1940 Hirschberg/Riesengebirge [Jelenia Góra]):
Maler, Zeichner, Grafiker.
1950 Übersiedlung nach Hannover
1960 Studienbeginn an der Hochschule für bildende Künste Berlin
1961-64 Malklasse von Mac Zimmermann Anfangsgründe der Lithografie
1962 Studienreise nach Venedig und Florenz, Studium der italienischen Malerei, vor allem der Sienesen und Manieristen
1964 Erstes Staatsexamen und Studienreise nach Rom
1965 Meisterschüler
1968 arbeitet seitdem als freier Maler und Grafiker in Berlin
1971-91 Vertretung durch die Galerie Brusberg in Hannover und Berlin für das gesamte Werk
1974 Einrichtung einer eigenen Druckwerkstatt für Lithografie
1977 2. Senefelder-Preis für Lithografie in Offenbach
1972 & 1976 Medaillen der Internationalen Grafikbiennale Frechen
1979 Förderpreis des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen
1984 Werkkatalog der Lithografien im Verlag der Galerie Brusberg Berlin
1987 Arbeitsaufenthalt mit Rolf Münzner und Peter Schnürpel in der Druckwerkstatt Kätelhön
1988 Beginn der großformatigen Zeichnungen auf Packpapier
1996 Preis der 1. Internationalen Lithografie-Biennale der Ostseeländer, Nidzica
2011 Arbeitsaufenthalt bei artbellwald, Schweiz von mehreren Monaten
Sammlungen
Kupferstichkabinett Berlin
Herzog Anton Ulrich-Museum (Braunschweig)
Kunsthalle Bremen
Mathildenhöhe Darmstadt
Kupferstichkabinett Darmstadt
Sprengel-Museum (Hannover)
Kunsthalle Kiel
Museum der bildenden Künste (Leipzig)
Bayerische Staatsgemäldesammlung (München)
MoMA (New York)
Kunstforum Ostdeutsche Galerie (Regensburg)
Emsland-Museum (Sögel)
Literatur
— Staps, Sven-Wieland: Reiner Schwarz, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Onlineversion
— Internetseite des Künstlers





















