H E R M A N N J Ü R G E N S (26.04.1914 Heidelberg – 11.05.1967 Homburg/Saar)
Weitere Werke von Hermann Jürgens
Entwurf für ein Plakat des Künstlerfestes „Schwabylon“ der Münchner Akademie (1954)
Aquarell, Bleistift, Deckweiß auf Papier
€ 220,-
Titel
Entwurf für ein Plakat des Künstlerfestes „Schwabylon“ der Münchner Akademie im Jahr 1954 (Thema: „Endstation“) im Regina Palast Hotel, dieser Entwurf wurde jedoch nicht benutzt.
Verso: weiterer Entwurf in Bleistift.
Technik
Aquarell, Bleistift, Deckweiß auf Papier
Signatur
unsigniert, verso Nachlassstempel
Jahr
ohne Jahr [1954]
Größe
Größe: 22 x 17 cm
Zustand
leichte Druckstellen; am rechten Rand unten kleiner, hinterlegter Einriss; Blattränder leicht uneben zugeschnitten; verso eine weitere Skizze / Studie in Bleistift zu demselben Thema
„Die sogenannten Schwabylon-Feste der Akademie haben eine lange Tradition. Die Studentenschaft feierte ab 1885 bis in die 1930er Jahre hinein ihren traditionellen Künstlerfasching in der Münchner Brauerei, der zuerst als Schwabinger Bauernkirta bekannt geworden war und später zu den legendären Schwabylon-Festen wurde. An diese Tradition knüpfte man nach dem Zweiten Weltkrieg an.“ [1]
Hermann Jürgens studierte 1953 bis 1954 in München und in diesen Kontext ist dieser hier vorliegende Plakatentwurf einzuordnen. Der Entwurf wurde dann schließlich nicht verwendet. Verwendung für das Plakat fand stattdessen ein Entwurf von Jo Kuffner.
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[1] Caroline Sternberg (2019): „Die Kunst ist wieder frei“ – Plakate der Faschingsfeste der Akademie der Bildenden Künste München in den 1950er Jahren, in: Andreas Tacke et al. (Hrsg.): Künstlerfeste. In Zünften, Akademien, Vereinen und informellen Kreisen, Petersberg: Michael Imhof Verlag, S. 192-202 [hier: 192].
Zu Hermann Jürgens (26.04.1914 Heidelberg – 11.05.1967 Homburg/Saar):
Maler, Zeichner, Glasmaler, Grafiker.
Der Vater war Kriminalbeamter.
1918 Umzug der Familie nach Landau-Godramstein
Malerlehre in Landau
1934-38 Besuch der Kunstakademie Karlsruhe
Ab 1939 Militärdienst, ab 1944 russische Gefangenschaft
1950 Rückkehr nach Deutschland
1953-54 Studium an der Kunstakademie Münchne
1955 Heirat mit Hannelore Bötticher
Ab 1957 zahlreiche Reisen nach Italien und Spanien
Hermann Jürgens starb bei einem Autounfall.
In Landau-Godramstein wurde eine Straße nach ihm benannt.
Literatur
„Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, De Gruyter-Verlag



















