F R I T Z   A L L G A Y E R   (27.09.1934 – 04.09.2025)

 

Weitere Werke von Fritz Allgayer
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„Im Garten II“ (1957)

Ölfarben und Bleistift auf Karton

€ 250,-

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Titel
„Im Garten II“ [so auf dem Passepartout unten links betitelt]  
Es dürfte sich hierbei um eine Ansicht aus Stuttgart-Münster, der damaligen Wohngegend des Künstlers handeln (Weserstraße 14).

Technik
Ölfarben und Bleistift auf Karton, verso durch Klebestreifen unter Passepartoutmaske (Klebungen gelöst)

Signatur
unsigniert

Jahr
unten rechts datiert „Aug. [19]57“

Größe
Größe: 37,3 x 47,2 cm (Blatt) bzw. 60 x 69,3 cm (Passepartout)

Zustand
verso durch Klebestreifen unter Passepartoutmaske (Klebungen gelöst); Ecken etwas bestoßen; in den vier Ecken kleine Einstichlöchlein; in den Randbereichen leicht fleckig; verso leicht fleckig; Passepartout etwas nachgedunkelt / gebräunt, sowie an Ecken / Kanten etwas bestoßen

 

 

Seine ersten Kunststudien erhielt Fritz Allgayer bei Julie Strathmeyer-Wertz (1898 Dresden – 1989 Stuttgart) in Stuttgart. Daraufhin besuchte er die Kunstakademie Stuttgart (bei Hugo Peters und Albrecht Appelhans). Zu dieser Zeit lebte er in der Weserstraße 14 (Stuttgart-Münster). Den Großteil seines Lebens war er im kleinen Ort Kernen-Rommelshausen (Rems-Murr-Kreis) ansässig und tätig.
In der Malerei schuf Allgayer anfangs expressive, expressionistische Werke (Landschaften, Stillleben, Gartenansichten), die deutlich Einflüsse von Vincent van Gogh zeigen. Im Späteren entstehen auch nonfigurative, an Kandinsky orientierte Improvisationen.
In den Grafiken (Lithografien) und Zeichnungen zeigen sich pointierte Motive “in der Neigung zu sozialkritischer Satire” (Michael Heyder). Daneben entstanden auch Illustrationen, u. a. zu Dostojewskis “Brüder Karamasoff“.

Dieses hier vorliegende frühe Werk entstand im August 1957. Dieser hier gezeigte „Garten“ ist in eine Werkgruppe einzuordnen in der Allgayer immer wieder den Garten aus verschiedenen Perspektiven, zu verschiedenen Zeiten festhielt. Dieses sommerliche Grün und die angedeutete Hausfassade im rechten Hintergrund wird Allgayer wohl so in seinem damaligen Umfeld der Weserstraße in Stuttgart-Münster gefunden und als Motiv ausgewählt haben.

 

 

Zu Friedrich (Fritz) Allgayer (27.09.1934 – 04.09.2025):
Maler, Zeichner, Graphiker.
Arbeitete und lebte in Kernen-Rommelshausen (Württemberg).
Die ersten Kunststudien erhielt er bei Julie Strathmeyer-Wertz (1898 Dresden – 1989 Stuttgart), Stuttgart.
Darauf Besuch der Kunstakademie Stuttgart (bei Hugo Peters und Albrecht Appelhans).
Allgayer lebte damals in der Weserstraße 14 (Stuttgart-Münster).
In der Malerei schuf Allgayer anfangs expressive, expressionistische Werke (Landschaften, Stillleben, Gartenansichten), die deutlich Einflüsse von Vincent can Gogh zeigen. Im Späteren entstehen auch nonfigurative, an Kandinsky orientierte Improvisationen.
In den Grafiken (Lithografien) und Zeichnungen zeigen sich pointierte Motive “in der Neigung zu sozialkritischer Satire” (Michael Heyder). Daneben entstanden auch Illustrationen, u. a. zu Dostojewskis “Brüder Karamasoff”.

Mitgliedschaften
„Verein Bildender Künstler (VBK) – Württemberg“

Einzelausstellungen
1960 Kunsthaus Schaller, Stuttgart
1960 Kunsthöfle, Bad Cannstatt
1960 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart

Literatur
— Nagel, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 17
— Heyder, Michael: Friedrich Allgayer, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Onlineversion