F R I T Z A L L G A Y E R (27.09.1934 – 04.09.2025)
Zu Friedrich (Fritz) Allgayer (27.09.1934 – 04.09.2025):
Maler, Zeichner, Graphiker.
Arbeitete und lebte in Kernen-Rommelshausen (Württemberg).
Die ersten Kunststudien erhielt er bei Julie Strathmeyer-Wertz (1898 Dresden – 1989 Stuttgart), Stuttgart.
Darauf Besuch der Kunstakademie Stuttgart (bei Hugo Peters und Albrecht Appelhans).
Allgayer lebte damals in der Weserstraße 14 (Stuttgart-Münster).
In der Malerei schuf Allgayer anfangs expressive, expressionistische Werke (Landschaften, Stillleben, Gartenansichten), die deutlich Einflüsse von Vincent can Gogh zeigen. Im Späteren entstehen auch nonfigurative, an Kandinsky orientierte Improvisationen.
In den Grafiken (Lithografien) und Zeichnungen zeigen sich pointierte Motive “in der Neigung zu sozialkritischer Satire” (Michael Heyder). Daneben entstanden auch Illustrationen, u. a. zu Dostojewskis “Brüder Karamasoff”.
Mitgliedschaften
„Verein Bildender Künstler (VBK) – Württemberg“
Einzelausstellungen
1960 Kunsthaus Schaller, Stuttgart
1960 Kunsthöfle, Bad Cannstatt
1960 Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
Literatur
— Nagel, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 17
— Heyder, Michael: Friedrich Allgayer, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Onlineversion
