C U R T   W I T T E N B E C H E R

 

Weitere Werke von Curt Wittenbecher
Zur Motivseite ‚Mediterrane Landschaften‘

 

 

„Auf der Akropolis“ (1957)

Aquarell auf leicht strukturiertem Aquarellkarton
verso u.r. in blauem Kugelschreiber vom Künstler datiert „15.5.[19]57“
u.r. monogrammiert „CW“, sowie verso u.r. in blauem Kugelschreiber signiert „Curt Wittenbecher“

€ 330,-

Kaufanfrage

 

Titel
verso u.r. in blauem Kugelschreiber vom Künstler bez. „Auf der Akropolis“, sowie darüber mit der Werknummer bez. „796“

Zustand
partiell leichte Druckstellen; Blatt insgesamt etwas nachgedunkelt / gebräunt; oberer Rand links mit Einriss (etwa 3cm); Ecke u.r. knittrig; oberer und rechter Rand mit leichten Abrissspuren; Ecke o.r. mit kleinem Einstichloch; partiell leicht fleckig; verso in den vier Ecken Reste früherer Befestigung (Klebestreifen);
verso u.r. kleiner Aufkleber mit handschriftlicher Nummerierung „17“

 

 

Zu Curt Wittenbecher (01.08.1901 Magdeburg – 02.01.1978 Bremen):
während der Schuljahre bis zum Abitur Halbtagsschüler der Kunstgewerbeschule Magdeburg; 1921-24 Studium an der Privatschule für graphische Künste (bei Moritz Heymann und Walter Thor); danach Studium an der Städtischen Kunstgewerbeschule (Berlin-Charlottenburg) bei Harold Bengen und an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule (Magdeburg) bei Ernst Hoffmann und Richard Winckel; anfangs Dozent für Laienzeichnen und Kunstbetrachtung an der Volkshochschule Charlottenburg; ab 1928 freischaffender Maler und Graphiker in Magdeburg; 1934 Ausstellung im Kaiser-Friedrich-Museum (Magdeburg) in Gemeinschaft mit Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff; Aufnahme in den Künstlerverein -Börde-; 1939-40 Mitglied und Leiter der -Künstlerkameradschaft Magdeburg-; gemeinsam mit Friedrich Einhoff, dem Zerbster Maler Paul Jünemann u. a. war er ab 1939 in den Kriegsjahren zuständig für die jährlichen Magdeburger Kunstausstellungen; 1942 Verleihung des Kunstpreises der Stadt Magdeburg; 1944 Übersiedlung nach Hindeland im Allgäu, nach dem Totalverlust seiner Wohnung durch Kriegseinwirkung; 1949 Übersiedlung nach Worpswede; 1953 Gründungsmitglied des „Neuen Forum“ (Bremen); seit 1955 freischaffender Maler in Bremen; zahlreiche öffentliche Aufträge, sowie Lehrtätigkeiten; Motive waren häufig Naturdarstellungen und Stilleben

Literatur
LIEBSCHER, Sabine: Curt Wittenbecher; in: Magdeburger Biographisches Lexikon
SCHNEIDER, Erich (Hrsg.) (2009): Expressiver Realismus. Die Sammlung Joseph Hierling [Schweinfurter Museumsschriften 166/2009]; Schweinfurt; S. 353
Kunstverein Bremen (Hrsg.): Katalog -Curt Wittenbecher. Ausstellung 1959/60. Kunsthalle Bremen