R .    P U T S C H E    (20. Jhd.)

 

Weitere Hamburger Künstler

 

„Das Tal von Klein-Windhuk“ (1939)

Öl auf Leinwand, Keilrahmen, gerahmt
unten links signiert „R. Putsche“
unten links datiert „1925“

verkauft

 

 

Titel & Größe
ohne Titel: „Das Tal von Klein-Windhuk“, so der Titel des Fotos, welches die Vorlage für das Gemälde bildet.
Größe: 90,6 x 130,3 cm (ohne Rahmen) bzw. 116 x 155 cm (mit Rahmen)

Zustand
mitunter etwas fleckig; im unteren Bereich mehrere dezente Retuschen; im Himmelsbereich mittig kleiner hinterlegter Leinwandschaden; in der Bildmitte nochmals sehr kleiner hinterlegter Leinwandschaden; an den Rändern rahmungsbedingt leicht berieben (unter Rahmung nicht sichtbar); verso Leinwand etwas fleckig (im unteren Bereich etwas stärker); Rahmen etwas bestoßen und mit kleinen Abplatzern

Provenienz
Theodor Wichmann, Kunsthandlung, Hamburg [hierzu verso auf Rahmen oben mittig kleiner (teilweise abgerissener) Aufkleber]

 

 

Das vorliegende, großformatige Gemälde zeigt einen weiten Bick von der Avispforte über das Tal von Klein-Windhoek bis zu den Auasbergen im Hintergrund. Trotz der Größe des Motivs finden sich in der Ansicht auch durchaus feine, detaillierte Ausführungen wie bei den verschiedenen Grün-Nuancen im Blätterwerk der Bäume und Büsche.

Über den Künstler Putsche ist wenig bekannt. Für die Jahre von 1920 bis 1943 ist er in Hamburg nachweisbar (Schellingstraße 5). Anfangs wird er in den Adressbüchern als Zeichner geführt, während im Späteren Vermessungstechniker als Beruf angegeben wird.
Zeitlich passt dies sehr gut zusammen mit dem vorliegenden Gemälde, welches auf 1925 datiert. Anzunehmen ist hierbei, dass der Künstler diese Ansicht als Auftragsarbeit ausführte und hierfür dann ein Foto bzw. eine Illustration als Vorlage erhielt. Dass der Künstler nun das Motiv von dieser kleinen Vorlage überzeugend und malerisch gelungen in ein solches Großformat umsetzen konnte, spricht zweifelsohne für dessen künstlerische Qualität.

Beeindruckende und durchaus opulente Landschaftskomposition, die in diesem Format sicherlich eine Besonderheit darstellt.

 

 

Zu R. Putsche (20. Jhd.):
Zeichner und Maler. Über den Künstler ist wenig bekannt. Für die Jahre von 1920 bis 1943 ist er in Hamburg nachweisbar (Schellingstraße 5). Anfangs wird er in den Adressbüchern als Zeichner geführt, während im Späteren Vermessungstechniker angegeben wird.