M A X    S C H E N K    (01.01.1897 Drosedow – [vor 1958])

 

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Arbeiter beim Schleifen der Sense (1937)

Braune und schwarze Kreide auf festerem Velinpapier, ungerahmt

€ 370,-

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Titel
ohne Titel [Arbeiter beim Schleifen der Sense]

Technik
Braune und schwarze Kreide auf festerem Velinpapier, ungerahmt

Signatur
unten rechts signiert „Schenk“

Jahr
unten rechts datiert „[19]37“

Größe
Größe: 67,2 x 44,3 cm

Zustand
durchgehend etwas stockfleckig; Ecken etwas bestoßen; in den vier Ecken kleine Einstichlöchlein; Ecke unten rechts mit kleiner Knickspur; am unteren Rand mittig zwei Einrisse (bis etwa 1,5cm)
verso etwas fleckig; verso am oberen Rand mit festem Kartonstreifen verstärkt

 

 

Über Leben, künstlerische Ausbildung und Werk Max Schenks ist wenig bekannt.
Ab den 1920er Jahren wird er in / bei Rostock gelebt haben. Ab 1927 beteiligte er sich an Ausstellungen der „Vereinigung Rostocker Künstler“ und war hierbei auch Mitglied. – So war er im März 1927 mit immerhin zwölf Werken (8 Gemälde, 1 Zeichnung, 3 Holzschnitte) vertreten. Er stellte hier aus mit u. a. Rudolf Bartels, Thuro Balzer, Hans Emil Oberländer, Erich Venzmer, Rudolf Schmidt-Dethloff, Paul M. Leonhardt, Gustav Kühn.
Anhand der überlieferten Bildtitel lassen sich zwei bevorzugte Sujets erkennen: Landschaften und figürliche Kompositionen bzw. Portraits.
Als Kunstmaler und Grafiker lebte er in Rostock in der Friedrich-Franz-Str. 41 (um 1935), sowie etwas später in der Molkestr. 4 (um 1940).
1937 wurde Schenks Aquarell „Berge“ aus dem Städtischen Museum Rostock als „entartet“ beschlagnahmt. Für die Zeit des Dritten Reiches ist, abgesehen von einer Beteiligung an einer Ausstellung der „Vereinigung Rostocker Künstler“ 1933, keine weitere Ausstellungstätigkeit nachweisbar. Unter Umständen zog sich Schenk zurück und arbeitete als (Gebrauchs-)Grafiker.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist er 1946 vertreten bei der „Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung“ in Dresden. Spätestens zu dieser Zeit lebte er in Drosedow (Ortsteil der Stadt Loitz).

Die hier vorliegende Zeichnung entstanden 1937 und damit interessanterweise in der Zeit des Dritten Reichs, in der eine öffentliche Tätigkeit Schenks als Künstler sonst nicht dokumentiert ist. In dieser recht großen Zeichnung des Feldarbeiters zeigt sich die künstlerische Moderne noch etwas verhalten in der schnellen Strichführung. In einem engen Hochformat zeigt sich der Arbeiter, der hier in aller Ruhe seine Sense schleift.

 

 

Zu Max Schenk (01.01.1897 Drosedow – [vor 1958]):
Maler, Zeichner, (Gebrauchs-)Grafiker.
Über Leben, künstlerische Ausbildung und Werk Max Schenks ist wenig bekannt.
Ab den 1920er Jahren wird er in / bei Rostock gelebt haben.
Ab 1927 beteiligte er sich an Ausstellungen der „Vereinigung Rostocker Künstler“ und war hierbei auch Mitglied. – So war er im März 1927 mit immerhin zwölf Werken (8 Gemälde, 1 Zeichnung, 3 Holzschnitte) vertreten. Er stellte hier aus mit u. a. Rudolf Bartels, Thuro Balzer, Hans Emil Oberländer, Erich Venzmer, Rudolf Schmidt-Dethloff, Paul M. Leonhardt, Gustav Kühn.
Anhand der überlieferten Bildtitel lassen sich zwei bevorzugte Sujets erkennen: Landschaften und figürliche Kompositionen bzw. Portraits.
Als Kunstmaler und Grafiker lebte er in Rostock in der Friedrich-Franz-Str. 41 (um 1935), sowie etwas später in der Molkestr. 4 (um 1940).
1937 wurde Schenks Aquarell „Berge“ aus dem Städtischen Museum Rostock als „entartet“ beschlagnahmt.
Für die Zeit des Dritten Reiches ist, abgesehen von einer Beteiligung an einer Ausstellung der „Vereinigung Rostocker Künstler“ 1933, keine weitere Ausstellungstätigkeit nachweisbar. Unter Umständen zog sich Schenk zurück und arbeitete vornehmlich als (Gebrauchs-)Grafiker.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist er 1946 vertreten bei der „Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung“ in Dresden.
Spätestens zu dieser Zeit lebte er in Drosedow (Ortsteil der Stadt Loitz).