J O S E F   P I E P E R

 

 

 

Pressefoto des Malers Josef Pieper

Fotografie des Scherl-Bilderdienstes
verso auf aufgeklebtem Etikett betitelt: „Der Düsseldorfer Maler Josef Pieper erhielt den Grossen Staatspreis der Akademie der Künste für Malerei“; weiterhin zweifach mit Nummer des Scherl-Bilderdienstes versehen, hier: „43390“

verso auf Fotografie vieloetter Stempel „Einsender: Scherl Bilderdienst / Berlin SW 68“; Adresse nochmals auf dem rückseitig durch zwei Klebestreifen angebrachten Etikett

Grösse: 13,1x18cm

€ 100,-

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Zustand
Ecke links oben leichter oberflächlicher Abrieb; Fotografie insgesamt leicht gewellt (+Kein Wasserschaden, o.ä.+); sonst sehr schöner, frischer Zustand

 

 

Schön erhaltenes, seltenes Pressefoto von Josef Pieper. Die im Hintergrund zu sehenden Werke Piepers belegen dessen Nähe zu einer expressiv-realistischen Malweise. Rares Dokument zur Kunstgeschichte!

 

 

Zu Josef Pieper (12.06.1907 Bochum – 22.08.1977 Düsseldorf):
Bildnis-, Figuren-, Landschaftsmaler; 1920-22 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Essen, danach Lehre als Dekorationsmaler; 1924-29 Studium an der Akademie in Düsseldorf (bei Julius Paul Junghanns); 1936 Dürerpreis der Stadt Nürnberg; 1936/37 Großer Staatspreis für Malerei; 1937-38 Aufenthalt an der Deutschen Akademie (Rom); obgleich Pieper bereits in den Anfangsjahren des 3. Reiches als durchaus erfolgreich angesehen werden kann, ist eine Nähe seines Stils zum Expressionismus nicht zu leugnen
Literatur: u.a. Vollmer (3.Bd. / 1953-62); S.589 — Ketter, Helena (2002): Zum Bild der Frau in der Malerei des Nationalsozialismus; LIT; Münster; S. 102