I S A B E L L A V O N P A P E N (23.11.1864 Lohe, Cloppenburg – 18.02.1937 Schloss Linnep)
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Weitere Düsseldorfer Künstler
„Landungssteg an der Nordsee“ (o.J.)
Öl auf fester Pappe (Leinwandstruktur), gerahmt, Rahmenrückwand aus Holz
€ 750,-
Titel
„Landungssteg an der Nordsee“ [so verso auf der Rahmenrückwand unten links betitelt]
Technik
Öl auf fester Pappe (Leinwandstruktur), gerahmt, Rahmenrückwand aus Holz
Signatur
unten rechts signiert „I. v. Papen“, verso von fremder Hand etwas irrig bezeichnet „Gemalt von Frl. von Papen, der Schwester des […] Reichskanzlers“. Isabella von Papen war jedoch nicht die Schwester von Reichskanzler Franz von Papen.
Jahr
undatiert
Größe
Größe: 37 x 49,5 cm (ohne Rahmen) bzw. 48,5 x 61 cm (mit Rahmen)
Zustand
partiell leicht fleckig; Pappe verso an den Rändern etwas berieben; an Ecken etwas bestoßen; Rahmen leicht fleckig und an Ecken leicht bestoßen
Provenienz
verso auf Rahmenrückwand unten links bezeichnet „Weihnachtsgeschenk der Tanten Berens 1934“
Über Leben und Werk der Künstlerin Isabella von Papen ist wenig bekannt.
Sie war die Tochter von Franz Egon von Papen (1825-1887) und der Karoline, geb. von Romberg (1830-1902). Am 8. April 1891 heiratete sie Maria Hubertus Apollinaris Sixtus von Spee (1858 Linnep – 1946 ebd.). Das Paar hatte die Söhne Franz Ferdinand Hubertus (1892-1918) und Karl Stephan Hubertus (1892-1958).
Über die künstlerische Ausbildung ist nichts bekannt. Sie war Mitglied bei der „Vereinigung Düsseldorfer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen“ und auch bei dem „Künstlerinnen-Verein München“. Um 1917-30 war sie in Düsseldorf ansässig bzw. hatte dort ihr Atelier (Sternstraße 28).
Isabella von Papen lässt sich mit Werken nachweisen bei der Juryfreien-Kunstausstellung in Düsseldorf 1930, bei der Ausstellung „Künstler sehen eine Stadt. Das Gesicht der Stadt Soest und ihrer Landschaft im Spiegel der Kunst“ im Rathaus Soest 1939 sowie bei der Ausstellung „Die deutsche Malerin und Bildhauerin“ in der Kunsthalle Düsseldorf 1941.
Das vorliegende Gemälde zeigt dem rückseitigen Titel nach einen “Landungssteg an der Nordsee”. Bestimmt wird die Ansicht vornehmlich von dem hellblauen, ruhig liegenden Meerwasser, das sich nur dezent von dem leicht heller ausgeführten Himmel absetzt.
Zu Isabella von Papen (23.11.1864 Lohe, Cloppenburg – 18.02.1937 Schloss Linnep):
Malerin.
Tochter von Franz Egon von Papen (1825-1887) und der Karoline, geb. von Romberg (1830-?).
08.04.1891 Heirat mit Maria Hubertus Apollinaris Sixtus von Spee (1858 Linnep – 1946 ebd.). Das Paar hatte die Söhne Franz Ferdinand Hubertus (1892-1918) und Karl Stephan Hubertus (1892-1958).
Über eine künstlerische Ausbildung ist nichts bekannt.
Um 1917-30 in Düsseldorf ansässig (Sternstraße 28).
Ausstellungen
— 1930 Beteiligung an der Juryfreien-Kunstausstellung in Düsseldorf
— 1939 Beteiligung an der Ausstellung „Künstler sehen eine Stadt. Das Gesicht der Stadt Soest und ihrer Landschaft im Spiegel der Kunst“, Rathaus Soest
— 1941 Beteiligung an der Ausstellung „Die deutsche Malerin und Bildhauerin“, Kunsthalle Düsseldorf
Mitgliedschaften
Vereinigung Düsseldorfer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen
Künstlerinnen-Vereins München
Literatur
Verzeichnis „Künstlerinnen in Düsseldorf 1819-1919“ auf der Internetseite des Museums Kunstpalast (Düsseldorf)





























