H A N S    S C H E I L    (24.03.1896 Metz – 1988 Frankfurt a. M.)

 

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üppig blühende mediterrane Landschaft mit Gebäude (um 1960)

Aquarell über Bleistift auf strukturiertem Aquarellkarton, ungerahmt

€ 520,-

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Titel
ohne Titel [üppig blühende mediterrane Landschaft mit Gebäude]

Technik
Aquarell über Bleistift auf strukturiertem Aquarellkarton, ungerahmt

Signatur
unten rechts zweimal signiert „Scheil“ (dunkle Aquarellfarbe über Bleistift)

Jahr
undatiert [um 1960]

Größe
Größe: 35,7 x 47,7 cm

Zustand
in der Blattmitte (etwas oberhalb und rechts vom Gebäude) leicht fleckig; Ecken / Kanten etwas bestoßen; Ecke unten links mit minimalem Ausriss
verso leicht fleckig, sowie in den Randbereichen braunfleckig aufgrund früherer Klebestreifen

 

 

Zu Hans Scheil (24.03.1896 Metz – 1988 Frankfurt a. M.):
Maler, Zeichner, Grafiker, Plakatkünstler, Kunsterzieher.
1912-14 Besuch der Kunstgewerbeschule Straßburg
1920-26 Studium an der Städelschule Frankfurt a.M. (bei Hermann Lismann)
Scheil lebte damals in der Dürerstraße 10 in Frankfurt a. M.
1927-30 Besuch der privaten Kunstakademie von André Lhote (Paris)
1928 gestaltete er das Plakat für die Bundesverfassungsfeier des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“ in Frankfurt a. M.
zahlreiche Studienreisen (Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Jugoslawien, Balkan)
1937 war er wohl mit einem beschlagnahmten Aquarell („Badende“) betroffen bei den Beschlagnahmungen zur „entarteten Kunst“ in Frankfurt
nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt als Kunsterzieher tätig (u. a. an der Bornheimer Realschule sowie an der Volkshochschule) und arbeitete auch als Pressezeichner für Frankfurter Zeitungen
in Frankfurt lebte Hans Scheil in der Eschersheimer Landstraße 445
zu seinen Schülern zählen u. a. Lore Nickerl (*1929 Frankfurt a.M.), Rainer Alois Kohl (*1942 Dresden)
Scheil schuf insbesondere Landschaften, Stillleben und Portraits.

Mitgliedschaften
Frankfurter Künstlerbund; Berufsverband Bildender Künstler, Frankfurt a. M.

Ausstellungen (Auswahl)
1932 „Hundert Jahre Frankfurter Kunst 1832-1932”, Frankfurter Kunstverein
1954 „Frankfurter Maler und Bildhauer der Gegenwart“, Frankfurter Kunstverein
1965 Einzelausstellung in der Galerie am Dom, Frankfurt a. M.
1975 Einzelausstellung in der Heussenstamm´schen Stiftung“, Frankfurt a. M.

Werke
Städel Museum, Frankfurt a. M.
Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt a. M.
Historisches Museum Frankfurt a. M.

Literatur
— „Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion
— Lotz, Kurt (Hrsg.) (1982): Die Bildenden Künstler in Frankfurt am Main, Frankfurt am Main. Amt für Wissenschaft und Kunst, unpag.
— Papenbrock, Martin (Hrsg.) (1996): „Entartete Kunst“, Exilkunst, Widerstandskunst in westdeutschen Ausstellungen nach 1945. Eine kommentierte Bibliographie]; Weimar: VDG; S. 522