B E R N H A R D   B R A C H – Z I N E K

 

Weitere Berliner Künstler

 

 

Bernhard Brach-Zinek: Karikatur Adolf Hitlers (1933)

 

Bernhard Brach-Zinek: Akt in Rot, Gelb, Weiß und Schwarz (um 1960-70)

 

 

Zu Bernhard Günter Lebrecht Brach-Zinek (08.07.1902 Gniezno [dt. Gnesen] – 1980 Berlin):
Bühnendekorationsmaler, Bühnenbildner, Maler, Zeichner, Grafiker; Studium an der Kunstgewerbeschule Hannover; tätig als Bühnenbildner für die Hannoveraner Gruppen „Mitternachtsbühne“ und „Qader“; 1927 Besuch des Bauhauses in Dessau (Klasse von Oskar Schlemmer); 1928 Umzug nach Berlin und (bis 1939) tätig als künstlerischer Beirat in der graphischen Abteilung des Ullstein-Verlages; in dieser Zeit es entstehen vor allem Karikaturen, Zeichnungen; 1928 wurde einer seiner Zeichnungen in der „Jugend“ abgedruckt (1928, Jg. 33, Heft 45, S. 723); 1929 entwirft er eine Illustration zu der Erzählung „Die Rothschilds“ von Duchesse de Clermont-Tonnére (in „Der Querchnitt“, 1929, Jg. IX, S. 234); ab 1939 Kriegsdienst als Soldat, anschließend russische Kriegsgefangenschaft; ab 1948 freischaffend in Berlin tätig und dort wohnhaft in der Sachsenwaldstraße 7; Brach-Zinek ist u.a. als Illustrator für die „Berliner Zeitung“ (BZ) tätig
Brach-Zinek war verheiratet mit Alice Schreiber-Lindemann.
Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK).
Werke befinden sich u.a. im Besitz der Nationalgalerie Berlin, der Berlinischen Galerie, des Sprengel Museums (Hannover).

Literatur
„Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 30057165
Groeg, Otto J. (Hrsg.) (1978): Who´s who in the Arts [Bd. A-M]; Wörthsee; S. 104