O T T O   G R O S S    (08.12.1898 Baiersbronn – 1970 Murrhardt)

 

Weitere Werke von Otto Gross
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schwäbische Landschaft im (morgendlichen) Dämmerlicht (o.J.)

Öl auf Platte, gerahmt

€ 730,-

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Titel
ohne Titel [schwäbische Landschaft im (morgendlichen) Dämmerlicht]

Technik
Öl auf Platte, gerahmt

Signatur
unten rechts signiert „O. Gross“

Jahr
undatiert

Größe
Größe: 40 x 54,5 cm (ohne Rahmen) bzw. 44 x 59 cm (mit Rahmen)

Zustand
partiell leicht fleckig; Ecken etwas bestoßen; leicht staubig; verso Platte etwas fleckig; Rahmen verso oben rechts bezeichnet “Frau Sickinger”[?]

 

 

Otto Groß ist ein eher ruhiger, stiller Vertreter des Schwäbischen Impressionismus im 20. Jahrhundert.
1913 erhielt er kurzzeitig Unterricht in Bildhauerei bei Josef Zeitler (Stuttgart), bevor er später die Kunstakademie Stuttgart besuchte und dort Kurse belegte bei Christian Speyer, Oswald Poetzelberger, Alexander Eckener und Christian Landenberger. Nach dem Studium war Groß anfangs in Winterreute (bis Anfang der 1930er Jahre dort nachweisbar) und lebte dort zeitweise im Haus seines Studienkollegen und Künstlerfreundes Jakob Bräckle mit dem er damals auch ein Atelier gemeinsam nutzte. Später verzog er nach Rot am See und hierauf nach Korntal.
1932 beteiligte er sich an der wichtigen, von Julius Baum (Museum Ulm) organisierten Ausstellung „Deutsche romantische Malerei der Gegenwart“ in der Vertreter der (Spätphase der) Neuen Sachlichkeit in Schwaben gezeigt wurden, zu denen auch Groß damals gerechnet wurde.
1963 zog er nach Murrhardt und blieb fortan dort ansässig und tätig.
Otto Groß malte v. a. Landschaftsmotive aus seiner heimatlichen Region, daneben entstanden auch Stillleben und figürliche Kompositionen.

Dieses hier vorliegende Gemälde ist für die Landschaftsmalerei des Künstlers ein ganz typisches, stimmungsvolles Beispiel.
Es ist ein eher unspektakulärer Blick über eine weite schwäbische Landschaft – über Felder und Wiesen bis zum Waldrand und der Hügelkette. Bestimmt wird die Stimmung von dem ganz intim eingefangenen Licht, das man beim zarten Rot der Wolken und dem klaren Ton im Himmel wohl als Morgenstimmung deuten kann.

 

 

Zu Otto Gross (08.12.1898 Baiersbronn – 1970 Murrhardt):
Maler, Zeichner
1913 kurzzeitig Unterricht in Bildhauerei bei Josef Zeitler (Stuttgart)
1919-27 Studium an der Kunstakademie Stuttgart (bei Christian Speyer, Oswald Poetzelberger, Alexander Eckener und Christian Landenberger)
Nach dem Studium war Groß anfangs in Winterreute (bis Anfang der 1930er Jahre dort nachweisbar) und lebte dort zeitweise im Haus seines Studienkollegen Künstlerfreundes Jakob Bräckle mit dem er damals auch ein Atelier gemeinsam nutzte. Später verzog er nach Rot am See und hierauf nach Korntal.
1932 Beteiligung an der wichtigen, von Julius Baum (Museum Ulm) organisierten Ausstellung „Deutsche romantische Malerei der Gegenwart“ in der Vertreter der (Spätphase der) Neuen Sachlichkeit in Schwaben gezeigt wurden, zu denen auch Groß gerechnet wurde.
1963 Umzug nach Murrhardt und fortan dort ansässig und tätig
1965 Ausstellung zum 70. Geburtstag im Kunsthaus Schaller (Stuttgart)
Gross malte v.a. Landschaftsmotive aus seiner heimatlichen Region, daneben entstanden auch Stillleben und figürliche Kompositionen

Sammlungen
Sandelsches Museum Kirchberg an der Jagst
Städtische Kunstsammlung Murrhardt
Kunstsammlung des Zollernalbkreises

Literatur
— Degreif, Uwe (Hrsg.) (2018): Jakob Bräckle 1897-1987, Biberach: Biberacher Verlagsdruckerei, S. 353
— Nagel, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 49
— Spiller, Monika: Otto Groß, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Onlineversion