H E R M A N N S C H M I D T – S C H M I E D (06.02.1924 Mainz-Gonsenheim – 31.03.2010 Mainz)
Hermann Schmidt-Schmied: „Friedliche Geister“ (1964)
Zu Hermann Philip Schmidt-Schmied (06.02.1924 Mainz-Gonsenheim – 31.03.2010 Mainz):
Maler, Zeichner, Grafiker.
Anfangs Lehre als Schmied und Autoschlosser.
1946-53 Studium an der Mainzer Kunstschule (bei Karlo Kuhl und Peter Paul Etz).
1954 gemeinsam mit Ferrenc (Feri) Varga (1906-1989) und Jo Brenneis (1910-1994) reiste er nach Südfrankreich. Dabei lernte er durch Varga auch Pablo Picasso kennen.
1955-58 Studium der Archäologie an der École Antique in Nimes.
Ab 1957 schuf er, nach dem plötzlichen Tod des bisherigen Bühnenbildners Ernst Birkheimer am 20.10.1957, Bühnenbilder für drei Stücke der Mainzer „Zimmerspiele“.
1958 gründete er in Arles die Malschule „Atelier du Midi“ und gab dort gut 25 Jahre Ferienkurse.
Der Künstler lebte zumeist von April bis November zurückgezogen arbeitend in der kleinen südfranzösischen Gemeinde Saint-Jean-de-Buèges (siehe Foto unten) und im Winter in Mainz-Gonsenheim (Hauptstraße 107).
Zu seinen Schülern zählen u. a. Renate Donecker (geb. 1935), Margret Neumann (geb. 1918).
Auszeichnungen / Ehrungen
Bundesverdienstkreuz; Palmes Academiques
Einzelausstellungen (Auswahl)
1955 (zusammen mit Jo Brenneis), Badischer Kunstverein, Karlsruhe
1965, 1970, 1979 Institut français, Mainz
1988, 1990 Rathaus Mainz-Gonsenheinm
1989 Galerie jottwedee, Gau-Bischofsheim
2014 (zusammen mit Plastiken von Inge Blum), Mainzer Kunst Galerie, Mainz
2022 Gonsenheimer Museum
2023 Heimat- und Geschichtsverein Mainz-Gonsenheim-Zentrum Museum, Mainz-Gonsenheim
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
1952 „Deutsche Grafik der Gegenwart“, Museu de Arte, Sao Paulo, Brasilien
1953 Jahresausstellung der “Vereinigung Mainzer Bildender Künstler”, Mainz
1967 “Deutsche Maler unter fremder Sonne”, Deutsch-Französische Gesellschaft, Landau
