H A N S S . W E I C K E R (30.11.1911 Leipzig – [nach 2002])
Hans S. Weicker: „Castello St. d’Alba“ (1979)
Zu Hans S. Weicker (30.11.1911 Leipzig – [nach 2002] [1]):
Psychologe, Maler, Zeichner.
Besuch des Gymnasiums St. Augustin in Grimma.
Im Zweiten Weltkrieg Hauptmann und Bataillonskommmandeur (West- und Ostfront). Teile seiner militärischen Erinnerungen und Kriegstagebücher sind im Bundesarchiv (Freiburg i. Br.)[2], ein weiterer, kleinerer Teil des Nachlasses liegt im Stadtarchiv Hanau[3].
Studium an der Universität Frankfurt am Main. Abschluss 1961 mit Diplom.
Hierauf tätig als Schulpsychologe u. a. an der Konrad-Haenisch-Schule (Frankfurt-Fechenheim).
Hans S. Weicker lebte in Hanau (Friedensstraße 51). Er war verheiratet mit Gertrud (23.02.1927-?).
Hans S. Weicker scheint zeitlebens in seiner Freizeit gemalt und gezeichnet zu haben. Dass er mit seiner Kunst jemals an die Öffentlichkeit trat, ließ sich nicht nachweisen, so dass anzunehmen ist, dass er nur für sich bzw. die Familie malte.
Die von Weicker bevorzugten Motive waren (menschenleere) Landschaften, Stadt- und Dorfansichten, welche Weicker in expressiv realistischer Manier ausführte. In den etwas späteren Jahren (um 1970-80) werden die Werke farbstärker und etwas expressiver.
Mitgliedschaften
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
Literatur
— Duijker, Hubert C. J. / Jacobson, Eugene H. (Hrsg.) (1966): International directory of psychologists. Exclusive of the USA, Assen: VanGorcum, S. 204
———————————————————————————
[1] Hans S. Weicker ist noch 2003 im Adressbuch von Hanau gemeldet.
[2] Signatur: MSG 2/12276-12278:Weicker, Hans, Hauptmann (Teil des Bestandes: 95. Infanterie-Division).
[3] Signatur: StadtA HU, L 1, 648/12.
