O T T O Q U A N T E (02.04.1875 Minden – 20.02.1947 Naumburg an der Saale)
„Auf Teneriffa“ (um 1922)
Kaltnadelradierung auf sandfarbigem Papier, ungerahmt
verkauft
Titel
„Auf Teneriffa“ [so betitelt bei einer Abb. des Werks in: „Die Kunst für alle“, Bd. 38 (1922-23), November 1922, S. 62.]
Technik
Kaltnadelradierung auf sandfarbigem Papier, ungerahmt
Signatur
unten rechts signiert „Otto Quante“
Jahr
undatiert [um 1922]
Größe
Größe: 19,5 x 26 cm (Druck) bzw. 27,4 x 33,2 cm (Blatt)
Auflage
wohl Probedruck, hierzu unten links in Blei bez. „XX/XX“
Zustand
leichte Druckstellen; Ecken bestoßen; leicht nachgedunkelt; unten mittig klein in Blei bez. “2 II”, sowie unten rechts “6017”[?]; verso in den oberen beiden Ecken Klebereste von früherer Befestigung; verso unten links in Blei nummeriert “32/92”
Zu Heinrich Gustav August Otto Quante (02.04.1875 Minden – 20.02.1947 Naumburg an der Saale):
Arzt, Maler, Grafiker.
Sohn des Ehepaars Otto Quante (1841-1914) und dessen Ehefrau Helene Wilhelmine, geb. Kurz (1846-1936).
Besuch der Bürgerschule und des Gymnasiums in Minden.
Bis 1899 Studium der Medizin in Göttingen, Würzburg, Berlin, Kiel.
Nach dem Studium als Augenarzt tätig.
Ab 1906 widmete er sich in München der Malerei, wurde hierauf Schüler von Fritz Mackensen in Worpswede, sowie Schüler an der Badischen Landeskunstschule karlsruhe und an der Münchner Kunstakademie.
Ab 1913 erlernte er die Technik der Radierung autodidaktisch.
Spätestens 1915 in München wohnhaft (Ysenburgstr. 2/4).
Otto Quante wirkte zudem als Illustrator.
Im Zweiten Weltkrieg wurde seine Münchner Wohnung samt Atelier vernichtet und er zog zu dem befreundeten Richter Paul Heinrich Sattelmacher (1879-1947) nach Naumburg.
















