O T T O   G R O S S    (08.12.1898 Baiersbronn – 1970 Murrhardt)

 

Weitere schwäbische Künstler

 

 

Otto Gross: „Waldrand“ (1928) und Dorfrand (um 1928)

Otto Gross: „Bei Murrhardt“ (Galerie)

 

Otto Gross: „Bei Murrhardt“

 

Otto Gross: Blick auf eine dörfliche Landschaft mit Kirche und einzelnen Häusern; womöglich im Remstal / Rems-Murr-Kreis (wohl um 1950)

 

Zu Otto Gross (08.12.1898 Baiersbronn – 1970 Murrhardt):
Maler, Zeichner
1913 kurzzeitig Unterricht in Bildhauerei bei Josef Zeitler (Stuttgart)
1919-27 Studium an der Kunstakademie Stuttgart (bei Christian Speyer, Oswald Poetzelberger, Alexander Eckener und Christian Landenberger)
Nach dem Studium war Groß anfangs in Winterreute (bis Anfang der 1930er Jahre dort nachweisbar) und lebte dort zeitweise im Haus seines Studienkollegen Künstlerfreundes Jakob Bräckle mit dem er damals auch ein Atelier gemeinsam nutzte. Später verzog er nach Rot am See und hierauf nach Korntal.
1932 Beteiligung an der wichtigen, von Julius Baum (Museum Ulm) organisierten Ausstellung „Deutsche romantische Malerei der Gegenwart“ in der Vertreter der (Spätphase der) Neuen Sachlichkeit in Schwaben gezeigt wurden, zu denen auch Groß gerechnet wurde.
1963 Umzug nach Murrhardt und fortan dort ansässig und tätig
1965 Ausstellung zum 70. Geburtstag im Kunsthaus Schaller (Stuttgart)
Gross malte v.a. Landschaftsmotive aus seiner heimatlichen Region, daneben entstanden auch Stillleben und figürliche Kompositionen

Sammlungen
Sandelsches Museum Kirchberg an der Jagst
Städtische Kunstsammlung Murrhardt
Kunstsammlung des Zollernalbkreises

Literatur
— Degreif, Uwe (Hrsg.) (2018): Jakob Bräckle 1897-1987, Biberach: Biberacher Verlagsdruckerei, S. 353
— Nagel, Gert K. (1986): Schwäbisches Künstlerlexikon; Kunst & Antiquitäten; S. 49
— Spiller, Monika: Otto Groß, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, De Gruyter-Verlag, Onlineversion