H E I N R I C H   B U R K H A R D T

 

Weitere Werke von Heinrich Burkhardt

 

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Expressiv-realistisches Frauenportrait

Mischtechnik (Öl, Aquarell, Kohle) auf hellbraunem Karton
u.r. in Blei datiert „[19]75“

Blattgrösse: 26,4x22cm

u.l. in Blei signiert „Burkhardt“, sowie u.r. nochmals monogr. (bzw. begonnene Signatur?) „B“
nicht betitelt

€ 390,-

 

 

    

 

Zustand
in den vier Ecken kleine Einstichlöcher; verso an Ecke o.l. & u.r., sowie u.m. Reste früherer Befestigung (Klebestreifen); verso technikbedingt leicht farbfleckig

 

 

Beeindrucke expressiv-realistische Portraitkomposition in der einmaligen Ausdrucksweise Heinrich Burkhardts!

 

 

Zu Heinrich Burkhardt (16.11.1904 Altenburg – 03.04.1985 Berlin):
1918-22 Lithographenlehre; Besuch der Zeichenschule des Lindenau-Museums (Altenburg); 1924-31 Studium an der Kunstakademie Dresden (bei Otto Gussmann und Heinrich Friedrich Georg Lührig); während dieser Studienzeit verschiedene Studienreisen nach u.a. München, Wien und Amsterdam; ab 1931 Mitglied der Dresdner Secession; 1937 werden in der Aktion -Entartete Kunst- fünf Arbeiten beschlagnahmt; 1945 Zerstörung eines Großteils des bisherigen Schaffens beim Bombenangriff auf Dresden; ab 1945 als Leiter einer Zeichenschule in Altenburg tätig; 1947 Ernennung zum Professor; ab 1950 Lehrer an der Fachschule für Angewandte Kunst (Berlin-Schönweide); ab 1954 Lehrer an der Hochschule (Berlin-Weißensee); 1961 Lehrauftrag am Institut für Kunsterziehung (Humboldt-Universität Berlin); ab 1968 freischaffender Maler; das künstlerische Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien

Literatur
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne. Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider; Kettler; S. 479