J O H A N N A   V O N   R A E S F E L D T

 

Weitere Werke von Johanna von Raesfeldt

 

 

„Schliersee“ (1891)

Bleistift auf leichtem, sandfarbigem Karton
u.r. datiert „August [18]91“

€ 270,-

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unsigniert, verso u.r. Nachlassstempel
u.r. in Blei lokalisiert „Schliersee“
Größe: 15 x 25,8cm

Zustand
in den Randbereichen sehr schwach gebräunt; im Bereich oben links (etwas rechts von der Dachspitze) zwei kleine bräunliche Flecken (auch verso sichtbar); Ecke oben rechts mit sehr leichter Qutschung; verso leichte Lagerspuren

 

 

Zu Johanna Therese Franziska Freifrau von Raesfeldt (09.03.1853 München – 17.03.1928 ebd.):
Zeichnerin, Malerin; Tochter von Moritz Ritter von Spies (31.12.1805 Ansbach – 10.10.1862 München) Generalmajor und bayerischer Kriegsminister) und dessen Ehefrau Therese Mathilde Freifrau von Hacke (28.06.1817 Bamberg – 23.05.1899 Würzburg); sie wuchs in einer vermögenden Familie auf; bereits in jungen Jahren wurde ihr künstlerisches Talent erkannt und gefördert; sie erhielt Privatunterricht u.a. bei Leopold Rottmann (1812-1881); 1876 heiratete sie den kgl. Oberforstrat Ludwig Freiherrn von Raesfeldt (07.03.1837 Ansbach – 02.02.1913 ebd.); die Ehe blieb kinderlos, doch übernahm Ludwig von Raesfeldt 1884 die Vormundschaft für Ludwig Thoma (1867 Oberammergau – 1921 Tegernsee), nachdem der frühere Vormund, der Oberappellationsrat Karl Decrignis, verstarb
Johanna von Raesfeldt malte und zeichnete überwiegend kleinformatige Landschaften, die während der zahlreichen Aufenthalte auf den verschiedenen Besitzungen der Familie im Voralpenland und an den Dienstorten ihres Mannes, wie Bergen bei Traunstein und Landshut, entstanden. Weitere Landschaftsmotive fand sie auf mehreren Reisen an die bayerischen Seen, nach Tirol und wiederholt nach Italien.