C H R I S T I A N    W I L B E R G

 

Weitere Werke von Christian Wilberg

 

 

„Maria Wald Trapisten[sic] Kloster in der Eifel. (Wie die Mönche ausziehen um Feldarbeit zu besorgen.)“ (1870)

Aquarell über Bleistiftvorzeichnungen auf Papier, vertikal mittig gefaltet
u.l. in Blei datiert „[18]70“
u.l. in Blei signiert „C. Wilberg“

verkauft

 

Größe
Größe: 18,2 x 26,3cm

Titel
Verso in Blei bezeichnet „Maria Wald Trapisten[sic] Kloster in der Eifel. (Wie die Mönche ausziehen um Feldarbeit zu besorgen.)“ Weiterhin (wohl vom Künstler) bezeichnet in Blei: „Das Gebäude mit dem großen Schieferdach ist das jetzige Kloster, die Ruine dahinter war eine hübsche gothische Kirche, für deren Wiederaufbau dort oben (das Kloster liegt oben auf ein[sic] Berg) ein Opferbecken angebracht.-“ Dargestellt ist die Abtei Mariawald in der Nordeifel im Naturpark Hohes Venn-Eifel und ist ein ehemaliges Kloster des Ordens der Trappisten (lat. Abbatia B. M. de Nemore)

Zustand
Blatt vertikal mittig gefaltet; leichte Druckstellen im Blatt; unterer und rechter Blattrand leicht uneben zugeschnitten; Ecken leicht bestoßen; Ecke u.l. mit kleiner Knickspur; o.l. klein in Blei nummeriert „8“, sowie o.r. in Blei bez. „No 8“; verso fleckig; verso o.r. in Blei bez. „No. 8“

 

 

Zu Christian Wilberg (20.11.1839 Havelberg – 03.06.1882 Paris):
Maler, Zeichner; Sohn eines Stubenmalers; folgte anfangs dem Beruf seines Vaters; 1861 Umzug nach Berlin, um dort Dekorationsmaler zu werden; Besuch der Ateliers von Eduard Pape (Berlin) und Paul Gropius (Berlin); ab 1870 Besuch der Kunstakademie Düsseldorf (bei Oswald Achenbach); Studienreisen durch Norddeutschland; ließ sich in Berlin nieder und begann sich als Maler zu etablieren; ab 1874 lebte er abwechselnd in Italien und Berlin; Mai 1879 Aufenthalt bei Pergamon; 1881 Reise durch die Schweiz
Werke befinden sich u.a. in der Nationalgalerie Berlin, Kunsthalle Hamburg.

Literatur
„Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 00208308