S T E F A N I A   D R E T L E R – F L I N

 

 

 

„Lajkonik“ (‚Feierlichkeiten‘)

Holzschnitt auf dünnem pergaminähnlichem Papier
nicht datiert [wohl um 1950-60]

Blattgröße: 19,3 x 15,6cm
Bildgröße: 14,9 x 9,7cm

u.r. in Blei signiert „St. Dretler-Flin“
u.l. in Blei betitelt „Lajkonik“ (‚Feierlichkeiten‘)

€ 160,-

Kaufanfrage

 

 

Zustand
durchgehend leichte Druckstellen im Blatt; insgesamt etwas fleckig, an den Rändern mitunter kleine Braunflecken; im Bereich des früheren Passepartoutausschnitts etwas gebräunt, nachgedunkelt; Blattränder mitunter etwas uneben zugeschnitten; Ecke o.r. mit minimalem Papierverlust; Ecken mit kleinen Knickspuren; in Ecke u.l. klein in Blei bez. „500 zl.“; im Blattbereich u.r. mit schwacher diagonal verlaufender Knickspur

 

 

Zu Stefania Dretler-Flin (11.03.1909 Kraków [Krakau] – März 1994 ebd.):
Malerin, Zeichnerin, Grafikerin; bis 1944 führte sie den Namen Juer-Dretler[owa], nach dem Krieg: Dretler-Flin[owa]); Ehefrau des Bildhauers und Keramikers Zygmunt Flin (1910-1993); 1927-32 Jura-Studium in Krakau, parallel dazu Studium an der Staatlichen Schule für dekorative Künste und Kunsthandwerk Krakau (bei Henryk Uziembło); 1937 Besuch der Académie Colarossi, Paris; 1947 Mitbegründerin der Gruppe „Dziewięciu Grafików“ (Neun Graphiker); 1980 Preis der Stadt Krakau
Dretler-Flin ist hauptsächlich als Grafikerin bekannt, wobei sie den Holzschnitt bevorzugte. Daneben malte sie in Öl und Aquarell hauptsächlich Landschaften, Genreszenen, Porträts und Stillleben. Ab den 1960er Jahren entstanden auch Keramik-Arbeiten, sowie Federzeichnungen.
Werke befinden sich u.a. im Nationalmuseum Krakau, Museum Köslin [Koszalin], der Royal Library London, der National Gallery of Victoria (Melbourne), Nationalmuseum Warschau.

Literatur
Makowska-Pietkiewicz, Urszula: Stefania Dretler-Flin, in: „Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 10194690