R E I N H O L D   K O C H – Z E U T H E N

 

Weitere Berliner Künstler

 

 

wohl Stadtansicht in Norddeutschland

Tempera, Bleistift auf Karton, verso umlaufend mit braunem Klebeband unter Passepartoutmaske gesetzt, ungerahmt
nicht datiert

Passepartoutgröße: 47×35,5cm
Blattgröße: 40x28cm

u.l. in Blau signiert „Koch-Zeuthen“

€ 610,-

Kaufanfrage

 

 

 

Zustand
Karton verso umlaufend mit braunem Klebeband unter Passepartoutmaske gesetzt; partiell sehr leicht berieben; verso etwas berieben und leicht fleckig; verso rechts mittig in Blei bez. mit Angaben zum Künstler

 

 

Zu Reinhold Koch-Zeuthen (05.07.1889 Zeuthen – 1949 Bad Doberan):
Maler, Zeichner, Grafiker; Sohn des Künstlers Georg Koch (1857 Berlin – 1936) und der Selma, geb. Menzel; Besuch der Bertramrealschule Berlin; bereits 1905 Besuch der Kunstschule und anschließend Besuch der Kunstgewerbeschule Berlin; durch Krankheiten wird sein Studium immer wieder unterbrochen; seit 1909 regelmäßige Teilnahme an den Großen Berliner Kunstausstellungen; 1915-18 Studium an der Hochschule für bildende Künste Charlottenburg (bei Friedrich Kallmorgen); seit 1916 Beteiligungen an Ausstellungen im Münchner Glaspalast; Studienreisen nach Lübeck und Süddeutschland; 15.06.1920 Heirat mit der Künstlerin und Schauspielerin Hella Otto; 1920 Beteiligung an der Großen Düsseldorfer Kunstausstellung; mehrere Ausstellungen in der Galerie Eduard Schulte (Berlin); 1938-44 vertreten mit insgesamt 14 Gemälden bei den „Großen deutschen Kunstausstellungen“ (München); seit 1938 Lehrer an der Staatsschule Berlin; 1939 Ernennung zum Professor; Reinhold Koch-Zeuthen malte Bildnisse, Figürliches, Landschaften, Stillleben, Stadt- und Architekturansichten; daneben entstanden Illustration für u.a. „Leipziger Illustrirte Zeitung“, „Die Woche“, „Daheim“, „Gartenlaube“; Reinhold Koch-Zeuthen war Mitglied im „Verein Berliner Künstler“, sowie Vorstandsmitglied des „Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staate“

Literatur
„Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 00105312
DEGENER, Hermann A.L. (1935): Degeners Wer ist´s? Eine Sammlung von rund 18000 Biographien […]; Berlin: Verlag Hermann Degener; S. 845