O T T O   B L O S S

 

 

Otto Bloss: „Aus dem deutschen Totentanz“ (1946)

 

Otto Bloss: „Deutsche Reiter im Baskenland“

 

Zu Otto Bloß (07.11.1898 Eisfeld – 22.05.1963 Coburg):
Maler, Zeichner; Ausbildung am Lehrerseminar Hildburghausen; und später Volksschullehrer in Sonneberg; im Ersten Weltkrieg Soldat; nach dem Krieg Ausbildung an der Industrieschule in Sonneberg (bei Karl Staudinger); später Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin (bei Philipp Franck, Bernhard Hasler, Willi Maillard und Georg Tappert); Abschluss mit der Zeichenlehrer-Prüfung; danach Lehrer an der Berufsschule in Eisfeld, sowie daneben praktische Ausbildung im Baufach und in Holzverarbeitung; 1932 Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation „Die graphisch-bildliche Darstellung im modernen gewerblichen Unterricht“ (Erlangen) und Dozent für Berufspädagogik an der Universität Jena; später erneut an der Berufsschule Eisfeld tätig; 1937-44 mit insgesamt 17 Werken beteiligt an den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (Haus der Deutschen Kunst, München); 1938 Beteiligung an der Ausstellung „Deutsche Maler der Gegenwart“ (Haus der Kunst, Heidelberg); 1939 Beteiligung an der „Kunstausstellung“ (Gewerbemuseum, Kaiserslautern); Kriegsdienst als Oberleutnant bei der Propagandakompanie PK 666 (12. Armee), sowie später bei der „Staffel der bildenden Künstler“, anschließend Kriegsgefangenschaft; danach in Coburg Lehrer an der Staatsbauschule; ab 1949 an der Berufsschule Coburg tätig, sowie später deren Direktor; 1959 Einzelausstellung im Coburger Kunstverein; Werke befinden sich u.a. im Besitz der Kunstsammlungen der Veste Coburg

Literatur
TRIER, Dankmar: Bloß, Otto, in: „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 10129523
VELTZKE, Veit (2005): Kunst und Propaganda in der Wehrmacht; Kerber; Bielefeld; S. 249