K Ä T H E   S C H M I T Z – I M H O F F

 

Weitere Werke von Käthe Schmitz-Imhoff

 

kaethe-schmitz-imhoff-1
„Idyllische Landschaft“

Öl auf Leinwand; gerahmt
verso auf Keilrahmen oben in schwarz, sowie auf oberem Rahmenelement in Blei datiert „1943“

Leinwandgrösse: 73x60cm
Sichtgrösse: 72x59cm
Rahmengrösse: 89×76,5cm

unten links signiert „K. S.-Imhoff“, sowie (wohl von fremder Hand?) verso auf Keilrahmen oben in schwarz, sowie auf oberem Rahmenelement in Blei „K. S.-Imhoff“
verso auf dem Keilrahmen oben in schwarz betitelt: „Idyllische Landschaft“; sowie ebenso nochmals verso am oberen Rahmenelement mit Bleistift betitelt; zusätzlich in beiden Fällen noch -von selber Hand- nummeriert „18“ (im Kreis)

verkauft

 

Zustand
Leinwand an Rändern etwas berieben; etwas beschmutzt; Rahmen partiell wenig bestoßen

 

 

Herausragende Landschaftskomposition der Heinrich Nauen Schülerin. Dieses Werk entstand kurz nach der Zerstörung eines Großteils der Werke durch einen Bombenangriff (31.5.1942). Die Künstlerin zeigt hier eine Ausgereiftheit in ihrem Schaffen, der es gelingt sowohl Harmonie, Sehnsucht (‚Idylle‘), als auch Wehmut zu vermitteln.

 

Zu Käthe Schmitz-Imhoff (16.05.1893 Köln – 21.03.1985 ebd.):
Malerin, Zeichnerin, Zeichenlehrerin; Schmitz-Imhoff stammt aus einer Kölner Familie von Dombildhauern; nachweislich sind fünf Imhoff-Generationen mit elf Trägern dieses Namens bekannt, die eine bildhauerische Tätigkeit am Kölner Dom und an vielen Kölner Kirchen ausübten; sie wuchs in der Machabaerstraße 1 in der Kölner Innenstadt (Altstadt-Nord) auf; Besuch des Ursulinengymnasium (Machabaerstraße 47, Köln); 1912-15 Studium für das künstlerische Lehramt (Düsseldorf); Lehrtätigkeit als Zeichenlehrerin an der zuvor als Schülerin besuchte Ursulinenschule in Köln; 1920-21 Besuch der privaten Malschule von Johannes Walter-Kurau (Berlin); 1921-24 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (bei Heinrich Nauen); 1924-33 gesundheitsbedingter Aufenthalt in Italien (Positano, Procida) und Südfranbkreich (Mollans, La Vallet du Var), in Südfrankreich zusammen mit der Familie des Malers Willy Eisenschitz; 1925 erste Ausstellung im Kölnischen Kunstverein; 1933-45 Lehrauftrag am Sozialpädagogischen Seminar Köln; 1934 Mitbegründerin eines eigenen Kunstverlages (die Woensam-Presse, benannt nach dem Kölner Holzschnittmeister Anton Woensam ) zusammen mit den Kölner Künstlern Franz M. Jansen,Wilhelm Geißler, Peter Sraußfeld, Anton Wolff und Irmgart Zumloh; ab sofort nennt sich dieser Künstlerkreis auch „Woensam-Ring“; 1935 Gemeinschaftsausstellung der Woensam-Künstler; 1937 Beteiligung mit Holzschnitten an dem Buch „Das ABC der Woensampresse zu Köln“; 1937 Beteiligung an der „Großen Kunstausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1939, 1940 Beteiligung an der Ausstellung „Der deutsche Westen. Malerei und Plastik aus der Gegenwart“ (Kunstverein Köln und Kunstverein Westfalen (Münster)); während der Kölner Zeit enge Freundschaft mit mehreren Künstlerinnen wie ‚Leni‘ Helene Moch oder Grete Schlegel; 1941 Beteiligung an der Ausstellung „Die deutsche Malerin und Bildhauerin“ (Kunsthalle Düsseldorf); 1942 Beteiligung an der „Frühjahrsausstellung Düsseldorf“ (Kunsthalle Düsseldorf); 31.5.1942 durch einen Bombenangriff auf Köln wurde das Elternhaus in der Machabaerstraße 1 (in welchem zugleich das Atelier war) zerstört, so dass ein Großteil des bisherigen Schaffens verloren ging; 1945-85 freie Malerin in Köln; Mitglied im GEDOK Köln, in der Künstler-Union Köln, im Westdeutschen Künstlerbund und im Deutschen Künstlerbund

Literatur
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne; Kettler; Bönen; S. 513
Künstler-Union-Köln: Käthe Schmitz-Imhoff zum 90. Geburtstag. Eine Retrospektive mit Werken aus dem Besitz der Malerin; Köln
„Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 00224138
Künstler-Union-Köln: Käthe Schmitz-Imhoff zum 90. Geburtstag. Eine Retrospektive mit Werken aus dem Besitz der Malerin; Köln
„Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 00224138