H E I N R I C H   B U R K H A R D T

 

Weitere Werke von Heinrich Burkhardt

 

 

„Blumenmarkt in Krakau“ (1958)

Lithografie auf festerem Ingrespapier
u.r. in Blei datiert „[19]58“, sowie u.l. im Druck auf dem Kopf stehend datiert („5“ ist hierbei wohl falsch geschrieben)

Größe: 59 x 42,5cm (Blatt) bzw. (etwa) 41 x 32cm (Druck)

unten rechts in Blei signiert „Burkhardt“, sowie u.l. (auf dem Kopf stehend) im Druck monogrammiert, sowie verso u.r. nochmals in Blei signiert
u.l. in Blei betitelt „Blumenmarkt in Krakau“

€ 90,-

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Auflage
ohne Angaben

Zustand
durchgehend Druckstellen im Blatt; Ecken / Kanten etwas bestoßen; am linken Rand oben kleiner Einriss; u.r. in Blei nummeriert „68“; im unteren Blattdrittel leichte durchgehend etwa horizontal verlaufende Knickspur; verso am oberen und unteren Rand Reste früherer Befestigung (Klebestreifen, etwas aufgeraut); verso u.r. mit früherer Preisangabe in Blei „DM 270,-“

 

 

Zu Heinrich Burkhardt (16.11.1904 Altenburg – 03.04.1985 Berlin):
Maler, Zeichner, Grafiker; 1918-22 Lithographenlehre; Besuch der Zeichenschule des Lindenau-Museums (Altenburg); 1924-31 Studium an der Kunstakademie Dresden (bei Otto Gussmann und Heinrich Friedrich Georg Lührig); während dieser Studienzeit verschiedene Studienreisen nach u.a. München, Wien und Amsterdam; ab 1931 Mitglied der Dresdner Secession; 1937 werden in der Aktion -Entartete Kunst- fünf Arbeiten beschlagnahmt; Burkhardt verdient seinen Lebensunterhalt als Buchhändler, künstlerisch arbeitet er in engem Kontakt zu Hans Grundig, Paul Wilhelm, Karl Kröner und Hans-Theo Richter; 1945 Zerstörung eines Großteils des bisherigen Schaffens beim Bombenangriff auf Dresden und Rückkehr nach Altenburg; 1946 Neugründung der Zeichenschule in Altenburg (bis 1950 deren Leiter); 1947 Ernennung zum Professor an der Meisterschule für Graphik Berlin-Friedrichshain; ab 1950 Lehrer an der Fachschule für Angewandte Kunst (Berlin-Schönweide); 1954-68 Professor an der Hochschule für bildende Künste (Berlin) und (ab 1961) dem Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität Berlin; ab 1968 freischaffender Maler; das künstlerische Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien
Werke befinden sich u.a. im Lindenau-Museum (Altenburg), Stadtmuseum Bautzen, Nationalgalerie Berlin, Städtische Kunstsammlungen Chemnitz, Kupferstichkabinett Dresden, Angermuseum (Erfurt), Museum Junge Kunst (Frankfurt / Oder), Moritzburg (Halle/Saale), Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg

Literatur
JESSEWITSCH, Rolf / SCHNEIDER, Gerhard (Hrsg.) (2008): Entdeckte Moderne. Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider; Kettler; S. 479
FRANK, Volker: Heinrich Burkhardt, in: „Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 10147236