H E I N R I C H    B R E N N E R

 

Zum Themenflyer ‚Die Kunst des Alterns‘

 

 

‚alte Frau‘ (1925)

Kreidelithographie auf sandfarbigem Ingrespapier
unten rechts im Druck datiert „[19]25“
Größe: 46,8 x 35 cm (Blatt) bzw. 41 x 30 cm (Druck)
unten rechts in Blei signiert „Brenner“, sowie darüber im Druck signiert „H. Brenner“
nicht betitelt: ‚alte Frau‘

€ 240,-

Kaufanfrage

 

 

Zustand
leichte Druckstellen und Quetschungen im Blatt; Ecken etwas bestoßen; oberer Rand mit kleinen Knickspuren, sowie mittig mit kleinem Einriss (Länge etwa 0,5cm); rechter Rand mittig kleiner Einriss (Länge etwa 0,4cm); verso oben rechts in Blei nummeriert 208066“[?]

 

 

Zu Heinrich Brenner (02.12.1883 Marienburg, Livland – 16.04.1960 Chemnitz):
Bildhauer, Grafiker; Sohn eines Pfarrers; 1896 Umzug der Familie in das Samland, da der Vater dort eine Dorfpfarrei erhielt; Besuch des Königsberger Gymnasiums; 1899 Tod des Vaters und die Mutter verzog mit den Kindern nach Leipzig; in Leipzig besuchte Brenner noch ein Jahr lang die Thomasschule; Besuch der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig, sowie Studium an der Kunstakademie Dresden (bei Georg Wrba); ab 1913 freischaffender Künstler in Dresden; 1913 erhielt er zusammen mit Alfred Glatter den I. preis zum „Meyer-Denkmal“ in Zwickau; Italienreise; Teilnahem am Ersten Weltkrieg und anschließend Kriegsgefangenschaft; 1919 nach der Entlassung aus der Gefangenschaft ließ er sich in Chemnitz nieder

Brenner schuf Figuren, Figurengruppen, Brunnen für den öffentlichen Raum von Chemnitz, daneben entstanden Bauplastiken, Büsten und Plaketten.
2012 wurde ein Denkstein für Brenner zu dessen 130. Geburtstag auf dem Nikolaifriedhof in Chemnitz enthüllt.
Brenner war ab 1924 Mitglied der „Künstlergruppe Chemnitz“.
Werke befinden sich bei den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz, sowie in der Gemäldegalerie Neue Meister in Dresden.