U N B E K A N N T :   Heilige Notburga

 

Weitere Werke von unbekannten Künstlern

 

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Darstellung der betenden Heiligen Notburga während das Gewitter aufzieht

Öl auf Kupferplatte; gerahmt
nicht datiert, (wohl) um 1930

Rahmengrösse: 103,8×74,7cm
Plattengrösse: 89,5×59,5cm
Gewicht: 8,7kg

unsigniert
nicht betitelt

€675,-

 

 

 

Zustand
partiell leicht beschmutzt; Platte verso leicht berieben, etwas farbfleckig; Rahmen mit leichten Gebrauchsspuren (leichte Farbabplatzer, etwas berieben)

 

 

Die heilige Notburga von Rattenberg (um 1265 Rattenberg (Tirol) – 14.09.1313[?] auf Schloss Rottenburg in Rotholz bei Buch in Tirol) ist eine Tiroler Volksheilige und wird verehrt als Patronin der Dienstmägde und der Landwirtschaft. Das vorliegende großformatige Gemälde zeigt eine Szene aus dem Leben der Heiligen. Nachdem Notburga aus ihrem früheren Dienst auf der Rottenburg entlassen wurde, fand sie bei einem Bauern in der Gemeinde Eben am Achensee eine Anstellung als Magd. Der Bauer erlbaute ihr beim ersten allabendlichen Glockengeläut die Arbeit niederzulegen, um zu beten. Als an einem Nachmittag ein plötzliches Gewitter drohte und das Getreide noch nicht voll eingeholt war, verlangte der Bauer, dass alle gemeinsam daran arbeiten bis das Getreide eingeholt sei. Notburga ging beim ersten Glockengeläut wie sonst auch zu ihrem Gebet, was der Bauer aber dieses Mal nicht zugestehen wollte. Die Heilge warf darauf ihre Sichel in den Himmel und sie blieb in einem Sonnenstrahl hängen. Das vorliegende Gemälde zeigt den Moment bevor der Bauer Notburga zur Arbeit zurückholen will; das Gewitter liegt drohend am Himmel, eine Magd (oder die Bauersfrau?) schaut ängstlich eine Hand an die Stirn gelegt und eine Sichel in der Linken.