F R I E D R I C H   A D O L P H   H O R N E M A N N   ( z u g e s c h r i e b e n )

 

 

Friedrich Adolph Hornemann (zugeschrieben)
‚(wohl) Eduard von Bonin vor Fredericia (1849)‘

Bleistift, Aquarell auf Velinpapier (verso (wohl) Vorstudie in Blei), am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout gesetzt; unten angefügte Zeichnung in Blei auf Papier, sowie ebenso am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout gesetzt

nicht datiert

Passepartoutgrösse: 31,9x48cm
Blattgrösse: 17x22cm (Ed.v.Bonin) bzw. 22×17,5cm (Friedrich VIII.)
Grösse des Passepartoutausschnitts: 15,8×20,3cm

nicht signiert, im Passepartout u.l. auf eingeklebtem Zettel maschinenschriftl. bez. „Maler: C. Hartmann [handschriftl. gestrichen] oder F.A. Hornemann“, sowie darunter im Sammlerstempel mit Name und Lebensdaten F.A. Hornemanns bez.

€ 680,-

 

                           

 

Titel
‚(wohl) Eduard von Bonin vor Fredericia (1849)‘ – hierzu im Passepartout u.l. auf eingeklebtem Zettel maschinenschriftl. bez. „wahrscheinlich General Bonin (vor Fridericia [sic!] 1849)“; die im Passepartout unten befestigte Zeichnung zeigt wohl Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein (1829-1880); hierzu an selber Stelle maschinenschriftl. bez.

Zustand
beide Blätter jeweils am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout gesetzt; 1) (Ed.v.Bonin) Blattränder mitunter minimal uneben beschnitten; Ecke o.l. mit leichter Knickspur; am oberen mittig schwach fleckig; im Eckbereich o.r. Papier etwas aufgeraut; verso (v.a. in der Mitte) fleckig; 2) (Friedrich VIII.) leichte Druckstellen; v.a. im mittleren Bereich recto & verso fleckig; am rechten Rand kleine durchgehende Knickspur

Provenienz
Dr. Friedrich Wilhelm Denzel (München) [hierzu im Passepartout u.l. dunkelvioletter Stempel; weiterhin verso auf Blatt u.r. kleiner blauer Stempel „G+W D“ [(wohl) Georg + Wilhelm Denzel; Georg Denzel (1873-1959 war der Vater von Friedrich Wilhelm]]

 

 

Zu Friedrich Adolph Hornemann (19.05.1813 Hannover – 22.12.1890 Düsseldorf):
Maler, Zeichner, Grafiker; Sohn des Kupferstechers Christian Friedrich Hornemann; Besuch der Polytechnischen Schule in Hannover; ab 1832 in München ansässig; ab 1834 Besuch der Kunstakademie München (Julius Schnorr von Carolsfeld und Peter Cornelius); 1846 Umzug nach Hamburg und dort u.a. als Lithograf und Daguerrotypist tätig; zahlreiche Studienreisen nach Russland; 1861 wurde er zum zum Ehrenmitglied der Russischen Kaiserlichen Kunstakademie in St. Petersburg ernannt; 1867 Umzug nach Düsseldorf; ab 1870 Mitglied im „Malkasten“; Hornemann malte v.a. genrehafte, religiöse und historische Motive