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franz-niklaus-koenig

 

Wäscherin

Bleistiftzeichnung auf Papier; am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout befestigt
nicht datiert

Passepartoutgrösse: 35x26cm
Blattgrösse: 17×11,9cm

u.r. monogrammiert „NK“; verso von fremder Hand bezeichnet „Fr. Nic. König 1760-1832“, sowie darunter nochmals von anderer Hand bez. „N. König“, auf Passepartout nochmals bez. „Fr. Nic. König 1760-1832“
nicht betitelt

€ 450,-

 

 

        

 

Zustand
Ecke rechts unten mit leichter Knickspur, im Bereich des Wascheimers vier kleine rote (Farb-)Flecken, verso am linken Rand Reste früherer Befestigung (Klebestreifen), PP hat mittig rechts leichte Knickspur

Provenienz
Verso insg. vier Sammlerstempel – zweimal Stempel „Sammlung Scharfen“ (Lugt 3951), zweimal Stempel (schwarz & grün) „EK“ (Lugt 3549 (nicht aufgelöst))

 

 

Detaillierte, meisterhafte Darstellunng in der deutlich neben der eigentlichen Tätigkeit des Waschens, die fein herausgearbeitete Kleidung der Frau im Vordergrund steht!

 

 

Zu Franz Niklaus König (06.04.1765 Bern – 27.03.1832 ebd.):
Schweizer Maler und Grafiker; Vater war bereits Maler, der ihn in seiner Ausbildung förderte; Ausbildung bei Tiberius und Marquard Wocher, Sigmund Freudenberger und Balthasar Anton Dunker; bekannt v.a. durch seine Trachtenbilder, ländliche Genreszenen und Landschaftsdarstellungen; 1789 verheiratet; 1797 Umzug ins Berner Oberland; 1798 Teilnahme beim Kampf gegen Frankreich als Hauptmann der Artillerie; im Anschluss Umzug nach Unterseen (bei Interlaken); 1809 Wohnsitz in Bern; dort zahlreiche Aufträge; verwandte Techniken waren Öl, Aquarell-Malerei, Kupferstich, Radierung, Lithographie; ein besonderer Teil seiner Arbeit lag bei sog. Transparentbildern (mit Mondscheinbeleuchtung), die er im Weiteren in der ganzen Schweiz, sowie in (Süd-)Deutschland ausstellte/vorzeigte (Ende Febr. 1820 u.a. auch vor Goethe, der sich positiv dazu äußerte); ein großer Teil seiner Werke befindet sich im Kunstmuseum Bern