F R A N S   S M I S S A E R T

 

Weitere Werke von Frans Smissaert

 

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„ruine Lichtenberg / Slavande (Maastricht)”

Kohle und Bleistift auf Papier [der Künstler hat hier zwei Papiere zusammengeklebt, das rechte, kleinere Papier ist hierbei ein Blatt der „Commissarissen der Nieuwe of Litteraire Societeit, ´s Gravenhage“ (datiert auf 03.01.1891)]; verso am oberen Rand durch zwei Klebestreifen auf grauen Karton montiert

€ 230,-

 

 

o.r. datiert „6 Oct [18]93“

Grösse des unterlegten Kartons: 48,7x33cm
Blattgrösse: 45,8×20,1cm

u.r. monogrammiert „F. Smi.“
o.r. bezeichnet „ruine Lichtenberg / Slavande (Maastricht) / 6 Oct [18]93”

 

Zustand
das Blatt besteht aus zwei Papieren, die der Künstler zusammengeklebt hatte; verso am oberen Rand durch zwei Klebestreifen auf grauen Karton montiert; Ecke o.l. knittrig & mit Einriss; insgesamt etwas beschmutzt & fleckig (im Bereich o.l. etwas stärker)

Provenienz
verso u.l. nicht aufgelöster Sammlungsstempel „Dr. W. Schumacher“ (in Violett)

 

 

 

Die Ruine Lichtenberg liegt auf dem Sint-Pietersberg bei Maastricht. Frans Smissaerts Zeichnung zeigt die Ruine an einem herbstlichen Oktobertag des Jahres 1893. In flotten, sicheren Strichen skizziert der Künstler den Berg, Bäume und die Ruine und erschafft dadurch eine wunderbar atmosphärische Landschaftskomposition des ausgehenden 19. Jahrhunderts!

 


Zu Frans Smissaert (28.08.1862 Den Haag – 16.12.1944 Laren):
eigentl. Frans Alexander Evert Lodewijk Smissaert; Maler und Zeichner; bekam mit 12 Jahren den ersten Zeichenunterricht; es entstanden v.a. Zeichnungen der niederländischen Landschaft; er unternahm zahlreiche Reisen auf denen er seine Eindrücke zeichnerisch festhielt; 1886 Begegnung mit Max Liebermann in Laren, den Smissaert auch in einer Zeichnung festhielt; mit der Malerei begann Smissaert erst um 1900; 1900-02 Besuch der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten (Den Haag; bei Frits Jansen); 1902-07 Unterricht bei Willem Roelofs; zw. 1903-13 war er häufig in Paris; 1914 Umzug nach Laren; Mitglied bei den Künstlervereinigungen „Laren-Blaricum“, „Pulchri Studio“, „De Haagse Kunstkring“ und „Société Internationale d’Aquarellistes“

Quelle/Literatur
Internetseite von „De Valk Lexicon kunstenaars Laren-Blaricum“ (devalk.com)
ANDRATSCHEK, T. et al. (Hrsg.) (2007): Max Liebermann und die Holländer; Waanders; S. 69