A U G U S T   R I C H T E R

 

 

august-richter
Waldidyll mit Rehen

Bleistiftzeichnung auf Papier (Blatt hat im unteren linken Bereich Teile eines Wasserzeichens (Blume?)), im oberen Bereich durch zwei Klebestreifen unter Passepartout befestigt
nicht datiert, wohl um 1835/45

Blattgrösse: 29,7×24,2cm
Passepartoutgrösse: 34,9×25,9cm

verso von fremder Hand bez. „Aug. Richter“, sowie nochmals auf PP von anderer Hand bez. „Aug. Richter 1770-1801 [?-sic!]“
nicht betitelt

€ 300,-

 

          

 

Zustand
Blattecke links unten mit leichter Knickspur; verso Lagerspuren; PP mittig links etwas berieben; Rechts oben im Blatt Monogramm/Kürzel mit Bleistift (wohl von Sammler?). Verso auf Blatt Sammlerstempel „EK“ (bei Lugt L.3549, nicht aufgelöst), sowie verso links und rechts unten (Sammlungs-)Nummerierung. Ebenso auf PP recto und verso (Sammlungs-)Nummerierungen mit Bleistift

 

 

Zu August Richter (03.06.1801 Dresden – 19.11.1873 Pirna):
1814 Zeichenschule der Dresdener Akademie; ab 1816 in der Mittelklasse; 1817-20 Schüler von Friedrich Matthäi; 1823 Kupferstecher bei Friedrich Eduard Eichens; 1824/5 Übersiedlung nach München; darauf in Wien, Italien (v.a. Rom); 1830 Rückkehr nach Dresden; bis 1835 entstehen zahlreiche Werke mit biblischen Motiven; ab 1835 wendet er sich Alltags- sowie Tierdarstellungen zu; Ernennung zum außerordentlichen Professor; Tätigkeit als Lehrer für die Mittelklasse der Dresdener Akademie; Abwendung von der Ölmalerei und vermehrte Verwendung von Aquarell- bzw. Tuschfarben; 1839 erste Krankheitsanzeichen; März 1845 für unheilbar erklärt, seines Lehramtes enthoben und in der Heilanstalt Sonnenstein (Pirna) interniert