A N T O N I E   B O U B O N G

 

 

 

Porträt einer schwarz gekleideten Dame mit hochgesteckten braunen Haaren und Korallenschmuck

Öl auf Leinwand, doubliert, Keilrahmen, gerahmt
u.l. in Rot datiert „1880“

Rahmengrösse: 55,5×45,2cm
Leinwandgrösse: 52,2×41,7cm

u.l. in Rot signiert „ABoubong“
nicht betitelt

€ 1.100,-

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Zustand
Leinwand doubliert; durchgehend Craquelé-Bildung (im unteren und oberen Bereich etwas stärker); im Randbereich o.r. Retusche; im mittleren Bereich rechts (etwas rechts der Wange) restaurierter Leinwandschaden (Riss); im mittleren Bereich (etwa im Bereich des Kinns und darunter) restaurierter Leinwandschaden (Riss)

 

 

Zu Antonie Boubong (08.06.1842 Werneck (Unterfranken) – 1908 Straßburg):
Malerin; Studium an der Stuttgarter Kunstschule (bei Fidelis Bentele); Schülerin von Anna Barth und Wilhelm von Lindenschmit in München (dort wohnhaft in der Äußeren Landwehrstraße 10); zwischenzeitliche Aufenthalte in Dresden und Paris; Lehrerin für Porträtmalerei in München; (spätestens) 1869 Mitglied des Kunstvereins München; 1869 Beteiligung an der „I. Internationalen Kunstausstellung“ im Münchner Glaspalast (weitere Ausstellungsbeteiligungen im Glaspalast in den Jahren 1883, 1888, 1893, 1896); 1871 Beteiligung an einer Ausstellung im Württembergischen Kunstverein (Stuttgart); 1875-1901 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen; ab den 1880er Jahren in Straßburg ansässig und tätig (Brandgasse 12/2); 1879-1904 Beteiligungen an den Ausstellungen der „Société des Artistes de Strasbourg“; 1884 & 1900 Beteiligungen an den Ausstellungen des Bremer Kunstvereins; 1885 Beteiligung an der Salon-Ausstellung in Paris; 1896-98 Beteiligungen an den Ausstellungen der „Société lorraine des arts décoratifs“; 1900 Beteiligung an einer Ausstellung im Salon Bader-Nottin (Straßburg); 1903-08 Beteiligungen an Ausstellungen im Maison d’art alsacienne (Straßburg); Boubong malte Genredarstellungen, Porträts und Landschaften; Werke befinden sich im Musée des Beaux-Arts Strasbourg

Literatur
SAGNER, Karin: Antonie Boubong, in: „Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion, Künstler-ID: 10137119
WOLFRAM, Georg (Hrsg.) (1934): Wissenschaft, Kunst und Literatur in Elsass-Lothringen 1871-1918; Frankfurt a.M.: Selbstverlag des Wissenschaftlichen Instituts der Elsass-Lothringer im Reich; S. 272, 302