R U D O L F   S C H E I B E

 

Weitere Werke von Rudolf Scheibe

 

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Stehender weiblicher Akt mit Tuch

Tusche, laviert, über Bleistiftvorzeichnungen auf braungräulichem Ingrespapier; an den oberen beiden Ecken befestigt auf hellen Karton
mittig rechts in Blei datiert „18.4.[19]55“

Grösse des unterlegten Kartons: 25,9x33cm
Blattgrösse: 13,8×26,3cm

mittig rechts in Blei monogrammiert „RS“
nicht betitelt

€ 230,-

 

 

 

            

 

Zustand
Blatt an den oberen beiden Ecken befestigt auf hellen Karton; o.l. in Blei nummer. „89“; unterlegter Karton sehr leicht nachgedunkelt; unterlegter Karton verso u.l. in blauem Kugelschreiber nummer. „27“

 

 

Der weibliche Akt, die Darstellung des weiblichen Körpers nimmt neben der Landschaft im Schaffen Rudolf Scheibes eine zentrale Stellung ein. Das vorliegende Werk lässt an Bade-, Strandszenen aus der Zeit um 1920-40 denken. Eine Frau steht in ihrer Nacktheit – von uns als Betrachter gänzlich unberührt – in der Natur. Der Wind weht ihr Haar nach links, das Licht fällt ebenso von rechts in das Bild und wirft zarte Schatten. In ihren Händen hält sie ein Tuch, welches gleich den Haaren das Spiel des Windes zeigt. Vielleicht will sie sich gerade ein Handtuch auf den Boden legen, oder vielleicht sehen wir sie hier kurz vor dem Abtrocknen? Durch die lavierte Malweise gelingt es Rudolf Scheibe eine wunderschön natürlich-harmonische Stimmung zu vermitteln.

 

 

Zu Rudolf Scheibe (18.06.1918 Naunhof – 01.12.2002 Solnhofen):
Maler, Zeichner, Bildhauer, Steinmetz, Zeichenlehrer; 1932-36 Lehre als Gärtner und Steinmetz bei Günther & Fiedler (Granit- und Pflastersteinwerke) in Beucha bei Leipzig; 1940-41 Studium an der Akademie für Grafische Künste in Leipzig bei Alfred Thiele; 1944 Bildhauerklasse der Kunstgewerbeschule in Leipzig; 1945 Schnitzschule in Garmisch-Partenkirchen; 1946-47 Fortsetzung des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in München; 1948-49 Fortsetzung des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg (bei Max Körner, Hermann Schorer); 1950 Lehre bei Jakob Wilhelm Fehrle in Schwäbisch Gmünd; 1952 Mitglied im Berufsverband der Bildenden Künste und der Kunstgilde; 1963 Beteiligung an der „Grossen Kunstausstellung München“ (Haus der Kunst); 1965, 1966 Beteiligung an der Ausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft im Haus der Kunst; 2005 Ausstellung in der HypoVereinsbank Augsburg; 2005 Ausstellung auf der „Kunstmesse im Park“ in Augsburg; 08.08.-20.08.2006 Große Kunstausstellung im „Kleinen Schlösschen“ in Herrsching am Ammersee; 13.11.-01.12.2006 Ausstellung mit der Künstlergruppe „7 rund“ in der „Galerie am Graben“ in Augsburg; war ansässig und tätig in Solnhofen (Altmühltal)

Quelle
Internetseite zum Künstler [rudolf-scheibe.de]