R U D O L F   H A U S N E R

 

 

rudolf-hausner

 

„Adam“

Offsetlithographie nach einer Federzeichnung auf weißem Karton (nicht wie im WVZ angegeben „auf Papier“); am oberen Rand durch zwei Klebestreifen unter Passepartout gesetzt

u.l. in Blei betitelt: „Adam“; im WVZ (Huber, Volker (1977): Rudolf Hausner. Werkverzeichnis der Druckgraphik von 1966 bis 1975; Edition Volker Huber; Offenbach) betitelt als „Adam-Studienblatt“ (WVZ-Nr. 1,I (Seite 14))

u.r. in Blei datiert „[19]66“
u.r. in Blei signiert „Rudolf Hausner“

€ 300,-

 

       

 

Passepartoutgrösse: 24,4x19cm
Kartongrösse: 17,5×17,5cm (nicht wie im WVZ angegeben „17,5×17,3cm“)
Grösse des Passepartoutausschnitts: 16,7×11,3cm

Auflage: Künstlerexemplar/Epreuve d’artiste [hierzu u.l. in Blei bez. „E.A.“] (Insgesamt gibt es lt. WVZ 99 Exemplare, die der Vorzugsausgabe des Katalogs „Wiener Schule“ der Galerie Sydow (Frankfurt a.M.) beigegeben wurden. Dazu wohl noch eine kleine Anzahl an Künstlerexemplaren.)

Zustand
Karton am oberen Rand durch zwei Klebestreifen unter Passepartout gesetzt; am linken Kartonrand unten kleiner blauer Fleck (Größe etwa 1x3mm); Karton verso u.l. in Blei nummeriert; Karton verso mit leichten Lagerspuren; Passepartout im Innenteil am oberen Rand etwas fleckig; Passepartout an Vorderseite u.r. in Blei nummeriert; Passepartoutränder leicht berieben/bestoßen; Passepartout verso leichte Lagerspuren und am unteren Rand in Blei größer nummeriert

 

 

1965 veranstaltete die Kestner-Gesellschaft in Hannover die Ausstellung „Wiener Schule“. Neben Hausner waren vertreten Arik Brauer, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden. Ein Jahr verspätet erschien dann auch die geplante Mappe mit Künstlergraphiken und die Vorzugsausgabe des Kataloges. Volker Huber schreibt hierzu: „Hausners Beiträge zu diesen Unternehmungen (Werknummern 1 und 2) haben Federzeichnungen des Künstlers zur Vorlage. Im Gegensatz zu seinen vier Kollegen, die alle bereits […] Druckgraphiken erarbeitet hatten, war Hausner auf diesem Gebiet ohne technische Erfahrung. Es lag daher nahe, zwei Federzeichnungen im Offset zu reproduzieren. […] Das Ergebnis, das der Vorlage gleichkam, hat den Künstler so befriedigt, daß er ihm den Charakter des Originals zuerkannte und die Blätter als Original-Lithographien auswies. In gleicher Weise entstanden „Traumskizzen“ (Werk-Nr. 6) und „Andromeda“ (Werk-Nr. 10)“ (Huber, Volker (1977): Rudolf Hausner. Werkverzeichnis der Druckgraphik von 1966 bis 1975; Edition Volker Huber; Offenbach).